CNN Türk, 16.10.2005.
In einem Inteview mit Tayfun Ertan widerrief der berühmte Schriftsteller seine Aussage, das die Türken 1 Million Armenier und 30.000 kurdische Türken umgebracht haben.
'So etwas habe ich nie gesagt. Die schweizer Presse hat meine Aussagen verdreht, und nun wird es als Politikum verwendet' ruderte Pamuk zurück.
Daß kritische 'Affektaussagen' eines Schriftstellers, gerade gegenüber der Türkei so oder so als Politikum vom Westen genutzt wird, sollte einem intelligentem Geist wie Pamuk klar sein.
Erst recht, wenn man weiß, das die armenischen Organisation der Hintschak-Terroristen im 19. Jahrhundert in der Schweiz gegründet wurde.
Übrigens: weiß man so etwas nicht, dann ist man auch der letzte, der eine 'historisch recherchierte und haltbare Aussage' zu diesem Thema machen darf wie die Luftschlösser Pamuks'.
Meint Tipp:
Man sollte Schadenersatzansprüche von Seiten der türkischen Regierung überprüfen und ggf. geltend machen - Betriebe oder Personen können ja auch nicht so 'mir nichts - dir nichts' konsequenz-frei öffentlich verunglimpft werden, oder?
Pamuk muß daher nun vor der türkische Justizia zu seinen 'nicht getätigten' Aussagen Stellung nehmen. Nach türkischer Rechtsprechung kann er u.U. für bis zu 3 Jahre 'offline' genommen werden.
Ein weiteres Verfahren wurde jüngst gegen den Verleger des türkisch-armenischen Pamphlets AGOS, Hirant Dink, eingestellt.
Mit dem Fall Pamuks zeigen nun die Verfassungsorgane der Türkei, das Rufmord gegnüber einen Staat durchaus strafrechtlich verfolgt werden kann und das nur reflektierte Aussagen ohne Konsequenzen bleiben.
Vielleicht ist dies auch ein Hinweis, wie die türkische Regierung auf zwischenstaatlicher Ebene der lobby-geprägten Pauschalinquisitionen anderer Länder zu diesem Thema ebenfalls vorgehen kann.
A Turkish Dissonance for Conceptional Disinformation of the Orwellesque & self-named 'Civilized World' Media
Ein Türkischer Missklang gegen Konzept - Medienpolitik orwellscher "Medien - Leitkultur christlicher Praegung"
17.10.05
10.10.05
Deutschland: von der Demokratie zur Plutokratie...
In einem interessanten türkischen Bericht auf Open Intelligence wurde vom Wandel der Demokratien der EU zu Plutokratien gesprochen.
In diesem Kontext habe ich etwas Interessantes zum Lesen gefunden:
Einführung und Kritik der Plutokratie der "Deutschland AG
Viel Spass!
./.
In diesem Kontext habe ich etwas Interessantes zum Lesen gefunden:
Einführung und Kritik der Plutokratie der "Deutschland AG
Viel Spass!
./.
22.9.05
Irak: Lage für die Menschen in Telafer bleibt kritisch
Bei den Anfragen zur Situation um Telafer haben die Fahrer und Mitarbeiter, die vor Ort waren nicht viel gesagt, stattdessen wurde die fragende Presse Augenzeuge von weinenden Fahrern, die das Bild des Ausmaßes der Lage in Telafer frisch in Erinnerug haben.
"Wir dürfen keine offizielle Meldung an die Organisationen der UNO oder den Medien abgeben, sonst sind uns keine weiteren Hilfslieferungen in die Region gestattet" berichtet ein Fahrer bestürzt unter Tränen.
Das US-Militärs knüpfte die Bedingung für die Duldung weiterer Hilfslieferungen in die Region am Stillschweigen des Roten Halbmondes gegenüber der Lage vor Ort.
Besonders kritisch scheint die Lage im Zentrum der Stadt Telafer zu sein:
hier konnten die Mitarbeiter des roten Halbmondes gar nicht erst eindringen.
Obwohl den Mitarbeitern und Fahrern durch US-Militärs die Handys abgenommen wurden, konnten dennoch einige Fahrer mit geschmuggelten Handys Bilder und Videoaufzeichnungen über die Lage vor Ort machen, welche nach Ankara zur weiteren Auswertung weitergeleitet wurden.
IRAK: 2 Milliarden Korruption bei Waffenimporten...
Der Independent legte jüngst eine Meldung vor, indem hervorgeht, das der Irak bei Importen von Waffen und sicherheitstechnischen Lieferungen um ca. 2 Milliarden US-$ geprellt wurde.
Unter den Beispielen, die in den irakischen Berichten stehen, finden sich z.B. Lieferungen von amerikanischen Schnellfeuergewehren des Modells MP-5 für 3500$, welche sich aber als Replik-Produkte aus Ägypten (welche 200$ kosten sollen) herausstellten.
Es wurde ferner darauf hingewiesen, das es unmöglich sei, das US-Organe von diesen Ereignissen nicht wußten.
Fein, fein. Auch der Irak bleibt somit ein typisch 'orientalischer' Staat.
Unter den Beispielen, die in den irakischen Berichten stehen, finden sich z.B. Lieferungen von amerikanischen Schnellfeuergewehren des Modells MP-5 für 3500$, welche sich aber als Replik-Produkte aus Ägypten (welche 200$ kosten sollen) herausstellten.
Es wurde ferner darauf hingewiesen, das es unmöglich sei, das US-Organe von diesen Ereignissen nicht wußten.
Fein, fein. Auch der Irak bleibt somit ein typisch 'orientalischer' Staat.
21.9.05
Dan Burton: "Seit 20 Jahren dieselbe Leier..."
Das Mitglied im Komitee für internationale Beziehungen des Representatenhauses der USA und Senator von Indiana Dan Burton hat genug:
"Dieser Antrag wurde mir das erste Mal bereits vor 20 Jahren vorgesetzt. Das Ereignis ,auf das es sich bezieht ist fast 100 Jahre her" geht in einem Artikel der Washington Post hervor.
Dan Burton bemerkte, das in den Zeiten weltweiten Terrors und den Naturkatastrophen, denen die USA begegnen muß, man genügend wichtigere Probleme habe, als ständig die Anliegen der armenischen Diaspora zu bearbeiten.
Dan Burton bezeichnete überdies die Aussagen Orhan Pamuks als auch die Ereignisse um Halaçoglu als absurd (hier auf Turanoid berichtet).
In der Zeitung wurde weiter konstertiert, das laut Burton die Aussage Orhan Pamuks, wonach in der Türkei vor 100 Jahren "1 Million Armenier und 30.000 Kurden umgebracht wurden" ebenso absurd sei wie die Einleitung eines Verfahren gegen Halaçoglu in der Schweiz auf Grund des Bestreitens eines wie auch immer gearteten Genozids an die Armenier.
In dem Bericht der Washington Post hieß es weiter, das Professor Stanford Shaw von der Bilkent University von einem eindeutigen Bruch Akademischer Lehrfreiheit als auch eines Einschnitts der Meinungfreiheit in einem demokratischen Land wie der Schweiz ausgeht, welches 'uns alle nachdenklich stimmen muß'.
Die Terrororganisation ASALA darf nicht ignoriert werden
In der Zeitung hieß es, das Professor Shaw 1977 einem Bombenattentat der armenischen Terrororganisiation ASALA unversehrt entgehen konnte, nachdem er öffentlich die Theorien eines Armenischen Genozids bestritt.
Zudem ignoriere der US-Kongreß nach Ansicht der Washington Post zudem die Tatsache, das durch den ASALA - Terror in den 70ern weltweit 50 Türkische Diplomaten ermordet wurden.
Wie wir alle wissen, wendete sich damals die Haltung der anderen Staaten zugunsten der Türkei erst, nachdem auf dem Flughafen Orly in Paris bei einem Attentat auf einem türkischen Diplomaten viele Franzosen ebenfalls ihr Leben lassen mußten.
Es ist schon wirklich überfällig; diese Ereignisse aus vielen Aspekten zu betrachten.
Oder noch besser:
Die Staatengemeinschaft sollte erst einmal ihre 'Leichen im Keller' begutachten und anschliessend die Verteibung der Armenier aus dem Nordosten Anatoliens Anfang des letzten Jahrhunderts neu bewerten.
Für Frankreich, Großbritannien und Rußland gilt dies ebenso wie für die USA, die mit ihren Falschmeldungen ortsansaessiger Missionare und frisierten Bevölkerungszahlen ebenso Anteil an den heutigen Unterstellungen und Unwahrheiten haben, wie auch andere Staaten.
Oder Rußland, Frankreich und Großbritannien, die die friedlich im Osmanischen Reich lebenden Armenier zur Kollaboration und Aufständen ermutigten und finanzierten.
Anschliessend wurden die aufgrund der weltweiten Hilfegesuche des Osmanischen Reiches anlaufenden Hilfslieferungen und Nahrungsmittellieferungen an die nach Syrien umgesiedelten Armenier von den Alliierten ebenso blockiert wie Hilfen des roten Kreuzes, um das Absterben der Armenier in den Umsiedlungsgebieten gegen das Osmanische Reich auszunutzen.
Das zum Thema 'Leichen im Keller'.
P.S.:
Mit der Bezeichnung Unwahrheit wird auf Turanoid davon ausgegangen, das die armenische Diaspora um den tatsächlichen Hergang in der Geschichte nicht ausreichend bescheid weiß.
Wenn sie genügend Informationen darüber hat, sind deren Unterstellungen natürlich keine Unwahrheiten, sondern schlichtweg Lügen.
"Dieser Antrag wurde mir das erste Mal bereits vor 20 Jahren vorgesetzt. Das Ereignis ,auf das es sich bezieht ist fast 100 Jahre her" geht in einem Artikel der Washington Post hervor.
Dan Burton bemerkte, das in den Zeiten weltweiten Terrors und den Naturkatastrophen, denen die USA begegnen muß, man genügend wichtigere Probleme habe, als ständig die Anliegen der armenischen Diaspora zu bearbeiten.
Dan Burton bezeichnete überdies die Aussagen Orhan Pamuks als auch die Ereignisse um Halaçoglu als absurd (hier auf Turanoid berichtet).
In der Zeitung wurde weiter konstertiert, das laut Burton die Aussage Orhan Pamuks, wonach in der Türkei vor 100 Jahren "1 Million Armenier und 30.000 Kurden umgebracht wurden" ebenso absurd sei wie die Einleitung eines Verfahren gegen Halaçoglu in der Schweiz auf Grund des Bestreitens eines wie auch immer gearteten Genozids an die Armenier.
In dem Bericht der Washington Post hieß es weiter, das Professor Stanford Shaw von der Bilkent University von einem eindeutigen Bruch Akademischer Lehrfreiheit als auch eines Einschnitts der Meinungfreiheit in einem demokratischen Land wie der Schweiz ausgeht, welches 'uns alle nachdenklich stimmen muß'.
Die Terrororganisation ASALA darf nicht ignoriert werden
In der Zeitung hieß es, das Professor Shaw 1977 einem Bombenattentat der armenischen Terrororganisiation ASALA unversehrt entgehen konnte, nachdem er öffentlich die Theorien eines Armenischen Genozids bestritt.
Zudem ignoriere der US-Kongreß nach Ansicht der Washington Post zudem die Tatsache, das durch den ASALA - Terror in den 70ern weltweit 50 Türkische Diplomaten ermordet wurden.
Wie wir alle wissen, wendete sich damals die Haltung der anderen Staaten zugunsten der Türkei erst, nachdem auf dem Flughafen Orly in Paris bei einem Attentat auf einem türkischen Diplomaten viele Franzosen ebenfalls ihr Leben lassen mußten.
Es ist schon wirklich überfällig; diese Ereignisse aus vielen Aspekten zu betrachten.
Oder noch besser:
Die Staatengemeinschaft sollte erst einmal ihre 'Leichen im Keller' begutachten und anschliessend die Verteibung der Armenier aus dem Nordosten Anatoliens Anfang des letzten Jahrhunderts neu bewerten.
Für Frankreich, Großbritannien und Rußland gilt dies ebenso wie für die USA, die mit ihren Falschmeldungen ortsansaessiger Missionare und frisierten Bevölkerungszahlen ebenso Anteil an den heutigen Unterstellungen und Unwahrheiten haben, wie auch andere Staaten.
Oder Rußland, Frankreich und Großbritannien, die die friedlich im Osmanischen Reich lebenden Armenier zur Kollaboration und Aufständen ermutigten und finanzierten.
Anschliessend wurden die aufgrund der weltweiten Hilfegesuche des Osmanischen Reiches anlaufenden Hilfslieferungen und Nahrungsmittellieferungen an die nach Syrien umgesiedelten Armenier von den Alliierten ebenso blockiert wie Hilfen des roten Kreuzes, um das Absterben der Armenier in den Umsiedlungsgebieten gegen das Osmanische Reich auszunutzen.
Das zum Thema 'Leichen im Keller'.
P.S.:
Mit der Bezeichnung Unwahrheit wird auf Turanoid davon ausgegangen, das die armenische Diaspora um den tatsächlichen Hergang in der Geschichte nicht ausreichend bescheid weiß.
Wenn sie genügend Informationen darüber hat, sind deren Unterstellungen natürlich keine Unwahrheiten, sondern schlichtweg Lügen.
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