In der türkmenisch besiedelten Region im Nordwesten Iraks um Telafer wurden bei 'Akionen gegen Terorristen' erneut 147 Menschen getötet.
Augenzeugenberichte aus der Tageszeitung 'Yeniçağ Gazetesi' zur Lage in Telafer:
* In den Strassen gibt es kaum noch Haeuser, die nicht beschossen wurden
* Es wird in die Haeuser gegangen und alles geplündert
* Der 8 jaehrige Mahir Ferhatlı wurde von Scharfschützen erschosssen
* Der Junge Behçet Cevher wurde mit dem Brot in seiner Hand erschossen
* Die Wasser- und Stromversorgung der Stadt wurde unterbrochen.
* Internierung in der sterbenden Stadt. Niemand wird aus der Stadt gelassen
Auffallend sei die Haerte, mit der die als irakische Armee getarnten kurdischen Peshmergas zusammen mit den Amerikanischen Streitkraeften vorgingen, heisst es.
Neben den Informationen über die mögliche Verwendung chemischer Waffen durch die US-Streitkraefte gegen revoltierende Turkmenen in und um Telafer wird mehr und mehr von einer programmierten Bevölkerungsdezimierung gesprochen, um die Volgsgruppenverteilungen in den Regionen zugunsten der Kurden zu verschieben.
Offizielle Stimmen im Irak sprechen von 1.000 Toten allein in Telafer - mit der Tendenz steigend.
Staatspraesident Caferi erklaerte zum Angriff in Telafer, in diesen Regionen würden die 'Verantwortlichen von Vertreibungen' verfolgt und nun ihre gerechte Strafe erhalten. Damit unterstellt er der Bevölkerung von Telafer, sie haetten die Kurden aus diesen Regionen vertrieben.
Damit outete Caferi seine veranlasste Aktion als niederen Racheakt der kurdischen Pehmergas.
In amerikanischen Kreisen wird dagegen widersprüchlich vom Kampf 'gegen islamische Terrorzellen' berichtet.
Vom türkischen Halbmond sind inzwischen Hilfslieferungen in die Region angelaufen, denen weitere folgen werden.
Die Sicherheit der Konvois obliegt dabei den amerikanischen Streitkraeften.
Werden diese Konvois angegriffen, oder erreichen das Ziel nicht, wird befürchtet, das die Türkei zum Schutz ihrer Mitarbeiter des roten Halbmondes eigene militaerische Massnahmen ergreifen könnte.
Der Einsatz von türkischen Streitkraeften in der Krisenregion, die von den als irakische Soldaten verkleidete kurdischen Peshmergas heimgesucht wird, stellt eine Gefahr dar, die die Beziehungen der USA und der Türkei bleibend schaedigen könnten.
Wieder glaenzt die Kontrollmacht im Irak durch vorzügliche Inkompetenz und wird dabei immer öfter (und hoffentlich ungewollt) als Werkzeug für Interessen bestimmter Gruppierungen im Irak missbraucht.
A Turkish Dissonance for Conceptional Disinformation of the Orwellesque & self-named 'Civilized World' Media
Ein Türkischer Missklang gegen Konzept - Medienpolitik orwellscher "Medien - Leitkultur christlicher Praegung"
11.9.05
Warum die EU für die Türkei nichts taugt...
Es gibt verschieden Ansaetze, die Beitrittsverhandlungen zwischen der Türkei und der EU zu durchleuchten.In den meisten Faellen wird darüber berichtet, welches Risiko oder Nutzen die Türkei für die EU traegt oder auch nicht. Selten wird aber hintergfragt, ob die EU gut für die Türkei sei oder nicht - denn hier in Europa lautet die Antwortet immer: "klar, die Türkei kann von der EU nur profitieren".
Es ist ein grosser Fehler, die Nachteile, die die EU mit ihrem verbürokratisierten System, in dem alles spezifiziert, normiert und reglementiert wird, ausser Acht zu lassen.
Schon heute weiss man, das die für die zum Wohle der Gemeinschaft vorgeschriebenen Reglementierungen und Normen (welche Radientoleranz eine 'Durchschnittstomate' z.B. haben darf usw.) alles andere als Sinn machen.
Das andere, viel wichtigere Argument sehe ich jedoch in der politischen Umorientierung und den Umbau 'von oben' auf die Türkei, die alles andere als sinnvoll und 'gesund' ablaufen wird, führt man die Vor-Beitrittsverhandlungs - Forderungen und die Absichten, die dahinterstecken einmal weiter.
Die Türkei ist mit ihren kemalistischen Kozept zu Reflektion und Restauration ihres Systems verpflichtet. Das staendige Prüfen auf Richtigkeit der Handlungen sind im Kemalismus verankert. Leider wurde dies viele Jahrzehnte nicht wirklich realisiert.
Seit dem faktischen Sieg gegen den Terrorismus gegen Ende der 90er, der nach 15 Jahren errungen wurde, übrigens wider Erwarten und Hoffnungen vieler Staaten, die man morgen in einer 'EU' als Partner titulieren wird, geht in der Türkei ein stetiger Ruck durch, der die Fehler, die gemacht wurden, zu korrigieren.
Regionale Benachteiligungen, die Intention vieler Regierungen der Türkei gewesen sind, werden nun kontraer gefördert. Ein Kindergeld gibt es z.B. nur für Kinder, die in den Provinzen Ost-/Südostanatolien leben. Ebenso ein Mutterschaftsgeld, kostenlose Lehrmittel in diesen Regionen, kostenfreie Grundstücke für Industrievorhaben im Osten des Landes, 5 Jahre Steuerfreiheit und verbilligter Strom und Wasser, über 2000 Bau-km neuer Landstrassen und Trassen, 2800 neue Krankenhaeuser Kingdergaerten und Schulen, usw. usw. - alles für die benachteiligten Regionen Ost- und Südostanatolien.
Natürlich ist dies auch vorteilhaft für die Aufnahmekriterien, ohne Frage.
Ein weiterer Punkt und Anliegen der EU ist z.B. die Förderung und Bevorteilung einer Volksgruppe in der Türkei gegenüber den anderen Volksgruppen.
Genau dies betreibt die EU.
Die nennt dies programmatisch Minderheitenschutz. Doch jedem ist klar, das die EU nicht an wirklichem Minderheitenschutz gelegen ist.
Denn wenn man das Mosaik der Türkei und ihren Volksgruppen sich mal anschaut, kann niemand verlangen, für jede Volksgruppe eine eigene Schule oder Spracheinrichtung zu finanzieren.
Zaza - Kurden, Kurmandschi - Kurden, Tscherkessen, Abchasen, Albaner, Bosnier, Assyrer, Mazedonier, Araber, Kaukasus - Larsen und Pontus Larsen, um nur einige Völker zu nennen.
Niemand, auch nicht die BRD, würde dies finanzieren können.
Wie wir alle wissen, wird hier sogar das Gegenteil getan - der oftmals im Nachmittag gehaltene Zusatzunterricht in türkischer Sprache wird seit 2005 allerorts gecancelt.
Der Grund: der Zusatzunterricht in türkischer Sprache fördere nicht die Assimilation - autsch - ich meinte natürlich die Integration der türkischen Migranten.
Wie kommt man in der BRD daher auf die Idee, das sprachlicher 'Minderheiten'- Unterricht in der Türkei die Einigkeit und Integration aller Volksgruppen erhöht??
So ist es auch bei der EU - der ist es mit wirklicher Gerechtigkeit erst einmal egal. Konzeptgerechtigkeit ist jedoch sehr wohl legitim. Sie picken sich einige Punkte aus, die findige Geostrategen und Lobbyisten herausfiltern von denen sie sich Bestimmtes erhoffen - oder diese standen bereits im Vertrag von Sèvres (bei der Kapitulation des Osmanischen Reiches nach dem 1. Weltkrieg) als 'abgemachte Sache' fest und möchten jetzt nachgeholt werden:
- Unterricht in Kurdischer Sprache
- Errichtung einer christlich-orthodoxen Missionarsschule in Istanbul
- Etablierung eines Hauptepiskopats in 'Constantinopel' - autsch - ich meinte Istanbul
- Anerkennung Süd - Zyperns als souveraener Staat Zypern
- Ablassbrief für die Armenier erkaufen (durch Akzeptanz der Unwahrheiten der armenischen Diaspora in vielen Laendern)
Wenn die anderen Länder, die der EU beigetreten sind, ebenfalls ihre Indentitäten und 'Ecken und Kanten' soweit glätten mussten, das sie am Ende ihre Daseinsberechtigung hinterfragen mußten - dann sollte die Türkei ernsthaft fragen, ob die EU für ein identitätsstarkes Land richtig ist.
Wir wissen aber im Grunde alle, das sich dies nicht so zugetragen hat.
Zu vielen der eben genannten Punkte werden Sie, lieber Leser, hier auf Turanoid ausgiebig Informationen erhalten. Und zwar so, das sie nicht von westlicher Presse verfaerbt und konzeptpolitisch umformuliert wurde.
Und je mehr diese Forderungen schon zu Beginn einer offenen Verhandlung ans Öffentliche treten, umsomehr erkennt man, das die EU für die Türkei als das herauskristallisiert, was sie ist:
- Ablegen der kulturellen Eigenschaft und Unabhägigkeit eines Landes
- Auferlegen von geostrategisch 100 Jahren alten Ideologien christlicher Prägung - "divide and conquer"
Kurzum: politisch den Fehler zu begradigen, die durch ein Kemal Atatürk initiert wurden, die im Befreiungskrieg und der Vertreibung der Allierten aus der Türkei im Jahre 1923 verursacht wurden.
6.9.05
US - Streitkräfte: Fehler im Umgang mit Türkmenen in Irak
Es ist kaum zu glauben: immer öfter googlen sich Nachrichten im www, die Anzeichen für fehlerhaftes Verhalten der US-Streitkräfte bei Militäraktionen im Nordwesten Iraks in der Region um Telafer (Talafer).
Offiziell sollten 'Aufständische' und 'Terroristen' zur Strecke gebracht werden. Dies sind in der Region hauptsächlich Türkmenen.
Neben dem Bericht in dem Permalink in der Überschrift wird der USA ausserdem noch vorgeworfen, in der Belagerung zusammen mit den sogenannten 'irakischen Kräften' (welche ausschliesslich aus kurdischen Peschmerga Militionären bestanden) chemische und uran-angereicherte Munition zu benutzen.
Dies wäre höchst bedenklich, sollte dies sich wirklich so abgespielt haben und ein tragischer Beweis für die Redensart geben, das Geschichte sich selbst wiederholt.
Es stellt sich weiter die unlösbare Frage, wie weit die USA das zweifelhafte Vorgehen gegen die Millionen Turkmenen im Irak, sowohl strategisch wie auch in der Behandlung in Einklang bringen wollen mit ihrem Natopartner Türkei.
Dies ist ein weiterer einseitiger Vertrauensbruch zwischen den USA und der Türkei.
Den ersten beging ein US-Major vor einigen Jahren, der die Belegschaft in einem Verbindungsbüro der türkischen Armee im Noreden Iraks festnahm und das Büro zusammen mit kurdischen Peshmergas ergebnislos durchwühlen ließ und plündern ließ (dieser Major lebt jetzt zurückgezogen auf einer Natobasis in Norditalien).
Nur der Coolness der türkischen Offiziere (durch ihre Passivität) ist es zu verdanken, das es damals nicht zu einem diplomatischen GAU zwischen der Türkei und den USA kam.
Es wird immer deutlicher, das die Regierung Bush in dieser Region durch Inkompetenz glänzt und auf Konfrontationskurs ist.
Man vergesse bitte nicht: der us-feindliche Terror im Irak, der wütet und solche Zellen wie die Hammas oder Hizbullah etc. zu verbreiten droht, wurde überhaupt erst durch die Intervention der USA im Irak erst ermöglicht.
Offiziell sollten 'Aufständische' und 'Terroristen' zur Strecke gebracht werden. Dies sind in der Region hauptsächlich Türkmenen.
Neben dem Bericht in dem Permalink in der Überschrift wird der USA ausserdem noch vorgeworfen, in der Belagerung zusammen mit den sogenannten 'irakischen Kräften' (welche ausschliesslich aus kurdischen Peschmerga Militionären bestanden) chemische und uran-angereicherte Munition zu benutzen.
Dies wäre höchst bedenklich, sollte dies sich wirklich so abgespielt haben und ein tragischer Beweis für die Redensart geben, das Geschichte sich selbst wiederholt.
Es stellt sich weiter die unlösbare Frage, wie weit die USA das zweifelhafte Vorgehen gegen die Millionen Turkmenen im Irak, sowohl strategisch wie auch in der Behandlung in Einklang bringen wollen mit ihrem Natopartner Türkei.
Dies ist ein weiterer einseitiger Vertrauensbruch zwischen den USA und der Türkei.
Den ersten beging ein US-Major vor einigen Jahren, der die Belegschaft in einem Verbindungsbüro der türkischen Armee im Noreden Iraks festnahm und das Büro zusammen mit kurdischen Peshmergas ergebnislos durchwühlen ließ und plündern ließ (dieser Major lebt jetzt zurückgezogen auf einer Natobasis in Norditalien).
Nur der Coolness der türkischen Offiziere (durch ihre Passivität) ist es zu verdanken, das es damals nicht zu einem diplomatischen GAU zwischen der Türkei und den USA kam.
Es wird immer deutlicher, das die Regierung Bush in dieser Region durch Inkompetenz glänzt und auf Konfrontationskurs ist.
Man vergesse bitte nicht: der us-feindliche Terror im Irak, der wütet und solche Zellen wie die Hammas oder Hizbullah etc. zu verbreiten droht, wurde überhaupt erst durch die Intervention der USA im Irak erst ermöglicht.
2.9.05
Was dem einem bei der letzten BT-Wahl die Flut, ist ihm heute der Kirchof
Kirchof hatte behauptet, eine verheiratete Sekretärin mit einem Jahresgehalt von 40.000 Euro werde unter seinem Steuermodell 4000 Euro Steuern zahlen.
Wie weltfremd dieser Mensch bei der Beurteilung des Einkommens einer Sekraeterinnen ist - das ist schon hart. Und das 4000 Euro nicht seine propagierten 25%, sondern 10% machen, kommt denn auch noch rechnerisch erschwerend hinzu.
Man brauch sich denn auch nicht wundern, wenn das Schröder Flaming sofort da ist:
Schröder zitiert jüngst bei seiner Rede einen Mitarbeiter Kirchhofs mit den Worten, sein Chef habe eigentlich gar keine verheiratete Sekretärin gemeint, sondern eine virtuelle Sekretärin, "die 1,3 Kinder hat und zu einem gewissen Prozentsatz verheiratet ist".
Das demnach (zur Erinnerung: 25%) ein alleiniger Familienversorger einer vierköpfigen Familie, der 20.000 Euro im Jahr verdient, denn auch 4.500 Euro zahlt, sollte dem Waehler auch klar sein. Ebenso wie die zusaetzlichen Abgriffe Sozial-/Alo- und Krankenversicherung.
Wie dann eine 4-köpfige Familie mit ca. 1000-1200 Euro im Monat leben soll - da bin ich doch echt gespannt.
Solche Ideen dann noch als Leitlinie in ein 'Kompetenzteam' zu nehmen, zeigt doch gewaltige Inkompetenz, geht man nach dem Kanzler.
Man erinnere sich:
Frau Merkel setzte als Umweltministerin in der Aera Kohl den damaligen Umweltminister Töpfer ab, der mit seinen Umweltgesetzen und den "Töpfernormen" zum Investitions - Albtraum für die Industrie wurde.
Mit Merkel als Umweltministerin konnte man denn auch mit der Umweltpolitik wieder so weiter machen wie vor Töpfer - naemlich gar nicht.
Wie weltfremd dieser Mensch bei der Beurteilung des Einkommens einer Sekraeterinnen ist - das ist schon hart. Und das 4000 Euro nicht seine propagierten 25%, sondern 10% machen, kommt denn auch noch rechnerisch erschwerend hinzu.
Man brauch sich denn auch nicht wundern, wenn das Schröder Flaming sofort da ist:
Schröder zitiert jüngst bei seiner Rede einen Mitarbeiter Kirchhofs mit den Worten, sein Chef habe eigentlich gar keine verheiratete Sekretärin gemeint, sondern eine virtuelle Sekretärin, "die 1,3 Kinder hat und zu einem gewissen Prozentsatz verheiratet ist".
Das demnach (zur Erinnerung: 25%) ein alleiniger Familienversorger einer vierköpfigen Familie, der 20.000 Euro im Jahr verdient, denn auch 4.500 Euro zahlt, sollte dem Waehler auch klar sein. Ebenso wie die zusaetzlichen Abgriffe Sozial-/Alo- und Krankenversicherung.
Wie dann eine 4-köpfige Familie mit ca. 1000-1200 Euro im Monat leben soll - da bin ich doch echt gespannt.
Solche Ideen dann noch als Leitlinie in ein 'Kompetenzteam' zu nehmen, zeigt doch gewaltige Inkompetenz, geht man nach dem Kanzler.
Man erinnere sich:
Frau Merkel setzte als Umweltministerin in der Aera Kohl den damaligen Umweltminister Töpfer ab, der mit seinen Umweltgesetzen und den "Töpfernormen" zum Investitions - Albtraum für die Industrie wurde.
Mit Merkel als Umweltministerin konnte man denn auch mit der Umweltpolitik wieder so weiter machen wie vor Töpfer - naemlich gar nicht.
Aussenminister Gül: "Dann kehren wir unseren Rücken und gehen..."
Das Fass ist voll. Randvoll.
So kann man die Situation beschreiben in dem Hickhack um die Beitrittsverhandlungen der Türkei.
Die harsche Reaktion der Türkei resultiert aus dem Unvermögen der EU, Fehler in den Auslegungen der Kriterien für Beitrittsverhandlungen bezüglich der Türkei einzugestehen.
Wenn Helsinki-Kriterien erfüllt, Kopenhager Kriterien erfüllt wurden, ist ein Weg für die Beitrittsverhandlungen geebnet. Erst recht, wenn das Land ihre innenpolitischen Probleme gelöst hat (im Gegensatz zu "Zypern", was immer die EU damit auch meint).
Das Errichten von immer neuen "Türkei - Kriterien" ist daher auch unlogisch wie auch nicht nachzuvollziehen. Schuld daran ist die EU selbst. Inwieweit sie es nun schafft, zurückzurudern und gegenüber der Türkei einfach gleiche Masstaebe für die Beitrittsverhandlungen zu akzeptieren wie für jeden anderen Kandidaten, bleibt abzuwarten.
Die Message von Ankara ist klar: bis hier und nicht weiter.
Es ist für die EU an der Zeit, ehrlich zu sein: gegenüber sich und gegenüber der Türkei. Bewegt sie sich nicht, dann sind die Konsequenzen nun klarer denn je.
Hier einige, die man leider nie in der deutschen Presse in dieser Zusammenstellung vorgesetzt bekommen wird:
1. Rücknahme des Antrags zum EU - Beitritt der Türkei.
2. Austritt aus der Zollunion. Die nationalen Wirtschaftseinheiten der EU müssten nun wieder - und zwar Staat für Staat - mit der Türkei für jedes Ei und jede Jeans neue Zollvereinbarungen treffen.
3. Die Türkei wird frei sein, ihren eigenen Weg in der Gründung einer Union der Turkvölker wieder aufzunehmen.
4. Die Türkei wird bei Ausschreibungen garantiert den Nicht-EU Wirtschaftsmaechten (USA, Japan, Korea etc.) den Vorzug geben.
5. Die Türkei wird intensivere Beziehungen mit den islamischen Staaten eingehen, und gerade die Konkurrenzbedenken Frankreichs in den Maghrib-Staaten ignorieren (können).
6. Die EU wird machtpolitisch mittelfristig in der Bedeutungslosigkeit haengen bleiben, da sie ohne die Fünftstaerkste Militaermacht Türkei auf dem Globus keine wirksamen Instrumente zur Erreichung irgendeiner machtpolitischen Position wird realisieren können.
7. Die EU verbaut sich einen frei zugaenglichen Markt von 100 Millionen Konsumenten (im Jahre 2010).
8. Das alte Europa wird von dem hohen Anteil an jungen Menschen in der türkischen Bevölkerung nicht profitieren können (jeder zweite in der Türkei ist jünger als 45, jeder vierte jünger als 16, es studieren z.B. mehr Frauen in der Türkei als es Studenten in Deutschland gibt, etc. etc.)
9. Mit der Abkehr der Türkei verbaut sich die EU den Zugang zu einem der wichtigsten Rohstoffe der Zukunft - Bor (Stichwort: Brennstoffzelle, Rüstungs-/weltraumtechnologien). Die Türkei besitzt 75 - 80 % der Weltreserven an diesem Erz in ihrem Land.
10. Die Türkei ist frei, ihre Energiepolitik zu gestalten (Stichwort Südostantaolien - Projekt/Wasserpolitik)
Die EU ist auf dem besten Weg, bei der Türkei diplomatisch klaeglich zu versagen.
Vielleicht sollte sie bei der Gelegenheit nochmal die Situation überdenken und in ihren Geschichtsbüchern recherchieren:
Es zahlt sich immer mehr aus, den Türken als 'guten Freund' zu wissen. Als politischer und wirtschaftlicher Konkurrent ist die Türkei nur unnötig hart. Das führt zu unnötigen Kosten oder gar Verlusten.
./.
So kann man die Situation beschreiben in dem Hickhack um die Beitrittsverhandlungen der Türkei.
Die harsche Reaktion der Türkei resultiert aus dem Unvermögen der EU, Fehler in den Auslegungen der Kriterien für Beitrittsverhandlungen bezüglich der Türkei einzugestehen.
Wenn Helsinki-Kriterien erfüllt, Kopenhager Kriterien erfüllt wurden, ist ein Weg für die Beitrittsverhandlungen geebnet. Erst recht, wenn das Land ihre innenpolitischen Probleme gelöst hat (im Gegensatz zu "Zypern", was immer die EU damit auch meint).
Das Errichten von immer neuen "Türkei - Kriterien" ist daher auch unlogisch wie auch nicht nachzuvollziehen. Schuld daran ist die EU selbst. Inwieweit sie es nun schafft, zurückzurudern und gegenüber der Türkei einfach gleiche Masstaebe für die Beitrittsverhandlungen zu akzeptieren wie für jeden anderen Kandidaten, bleibt abzuwarten.
Die Message von Ankara ist klar: bis hier und nicht weiter.
Es ist für die EU an der Zeit, ehrlich zu sein: gegenüber sich und gegenüber der Türkei. Bewegt sie sich nicht, dann sind die Konsequenzen nun klarer denn je.
Hier einige, die man leider nie in der deutschen Presse in dieser Zusammenstellung vorgesetzt bekommen wird:
1. Rücknahme des Antrags zum EU - Beitritt der Türkei.
2. Austritt aus der Zollunion. Die nationalen Wirtschaftseinheiten der EU müssten nun wieder - und zwar Staat für Staat - mit der Türkei für jedes Ei und jede Jeans neue Zollvereinbarungen treffen.
3. Die Türkei wird frei sein, ihren eigenen Weg in der Gründung einer Union der Turkvölker wieder aufzunehmen.
4. Die Türkei wird bei Ausschreibungen garantiert den Nicht-EU Wirtschaftsmaechten (USA, Japan, Korea etc.) den Vorzug geben.
5. Die Türkei wird intensivere Beziehungen mit den islamischen Staaten eingehen, und gerade die Konkurrenzbedenken Frankreichs in den Maghrib-Staaten ignorieren (können).
6. Die EU wird machtpolitisch mittelfristig in der Bedeutungslosigkeit haengen bleiben, da sie ohne die Fünftstaerkste Militaermacht Türkei auf dem Globus keine wirksamen Instrumente zur Erreichung irgendeiner machtpolitischen Position wird realisieren können.
7. Die EU verbaut sich einen frei zugaenglichen Markt von 100 Millionen Konsumenten (im Jahre 2010).
8. Das alte Europa wird von dem hohen Anteil an jungen Menschen in der türkischen Bevölkerung nicht profitieren können (jeder zweite in der Türkei ist jünger als 45, jeder vierte jünger als 16, es studieren z.B. mehr Frauen in der Türkei als es Studenten in Deutschland gibt, etc. etc.)
9. Mit der Abkehr der Türkei verbaut sich die EU den Zugang zu einem der wichtigsten Rohstoffe der Zukunft - Bor (Stichwort: Brennstoffzelle, Rüstungs-/weltraumtechnologien). Die Türkei besitzt 75 - 80 % der Weltreserven an diesem Erz in ihrem Land.
10. Die Türkei ist frei, ihre Energiepolitik zu gestalten (Stichwort Südostantaolien - Projekt/Wasserpolitik)
Die EU ist auf dem besten Weg, bei der Türkei diplomatisch klaeglich zu versagen.
Vielleicht sollte sie bei der Gelegenheit nochmal die Situation überdenken und in ihren Geschichtsbüchern recherchieren:
Es zahlt sich immer mehr aus, den Türken als 'guten Freund' zu wissen. Als politischer und wirtschaftlicher Konkurrent ist die Türkei nur unnötig hart. Das führt zu unnötigen Kosten oder gar Verlusten.
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