Es war ein schwieriger Besuch, denn Merkel hatte die Aufgabe, den Türken zu erklaeren, zur Tat zu streiten im Prozess der Anerkennung der Süd - Zyprischen Gouvernanz.
Frau Merkel ist sich als Akademikerin aber auch bewusst, das dieser Staat nicht von der UN anerkannt wird, der Status Zyperns ist somit auch nicht greifbar.
Durch die Aufnahme eines eigntlich nicht existierenden Zyperns hat sich die EU auch dieses Problem somit aufgehalst.
Auch das weiss Angie.
Angie weiss auch, das der griechische Süden gegen eine Wiedervereinigung gestimmt hat, nicht der türkische Norden!
Angie weiss ausserdem noch, das eben diese 'Nein - Sager' mit einer Aufnahme und Anerkennung unberechtigt honoriert wurden, obwohl dies dem Norden zustehen müsste.
Was aber Angie nicht weiss, ist, das diese Regierung, mit der Angie redet, mit 19% Stimmen im Lande kaum noch Aussicht auf eine Wiederwahl bei der Wahl 2007 hat.
Ebenso ist ihr nicht bekannt, das in der Türkei gerade mal 20-30% der Bevölkerung noch etwas für die EU und ihr kontinuierliches Messen mit zweierlei Mass, Demütigungen, Wahlkampfthema - Werkzeug und Polemisierungen gegenüber der Türkei übrig hat.
Möglicherweise ist ihr auch nicht mitgeteilt worden, das in der Türkei ein nationaler Selbstorientierungsprozess stattfindet, an der alle Schichten der Gesellschaft teilhaben, und dies nicht mehr nur als dumpfer Nationalismus abgetan werden kann, es sei denn man lebt gerne mit der Ignoranz.
Das erneute Bewusstwerden in den Werten des anti-imperialisitischen, anti-globalistischen Kemalistischen Staatssystems ist eine unumstössliche Hürde, die die EU eigentlich brechen muss. Mit der religiös orientierten AKP ist hier auch ein bedeutender Weg zurückgelegt worden.
Doch verstrickt sich die AKP mittlerweile immer öfter in aehnliche Affaeren wie die alten Politiker zuvor, Kumpaneien und Vetternwirtschaften werden Tag für Tag aufgedeckt.
Durch den neuen Selbstfindungsprozess des Kemalismus, der alle demokratischen Prinzipien auf EU - Niveau (naehme man an, dies sei der Masstab in der Welt ;-) ohne Aufgabe der eigenen Prinzipien z.B. von Frankreich gelernt hat, schwindet in der für die westlichen Welt so gar nicht im Trend liegenden, islamisch gepraegten AKP die Attraktivitaet für die EU, denen der Kemalismus durch ihr überstrenges laizisitisches Prinzip seit Bestehen ein Greuel ist.
Die EU wird sich dessen bewusst, und weiss nun selbst nicht, welches 'Schwein geschlachtet werden muss' in der Türkei...
Also, EU - choose your poison:
- den einen ist der (für die Globalisierung als schaedlich einzustufende) Kemalismus ebenfalls ein Greuel, doch aus Gründen, die widerum der christliche Westen in Frage stellt.
- den anderen ist die soziale Verrückschrittlichung der Türkei ein Greuel und hat dazu ein probates Mittel - eben jener Kemalismus, das der wirtschaftlich denkende Westen in Frage stellt.
Somit ist der Besuch der Angie eher ein 'Komplimente - Tanken' und Urlaub vom queraeligen Tagesgeschaeft, als denn ein Treffen mit einer besonderen Bedeutung.
Und das weiss Angie Merkel ebenfalls - genauso wie der kurz vor der Abwahl stehende Tayyip Erdoğan....
A Turkish Dissonance for Conceptional Disinformation of the Orwellesque & self-named 'Civilized World' Media
Ein Türkischer Missklang gegen Konzept - Medienpolitik orwellscher "Medien - Leitkultur christlicher Praegung"
8.10.06
4.10.06
Der Augenblick, an dem Olli Rehn schwieg...
Kein guter Tag für Olli Rehn.
Olli Rehn, EU - Erweiterungskommissar, kam gestern in die Türkei zu einem der vielen EU - Symposien mit einer bedeutungschwangeren Mtteilung:
Ich bin zum 1-jährigen Jubiläum der Aufnahmeverhandlungen zur EU-Mitgliedschaft gekommen, damit es nicht das letzte wird.
Grund zu dieser kritischen Aussage liefert lt. Rehn die Querälen um den Paragraphen 301 der türkischen Verfassung, die "die Verunglimpfung, Verhöhnung und beweislose Beschuldigung des Volkes der Republik Türkei" in Strafe stellt. Dies sei "ein entscheidender Eingriff in die Meinungsfreiheit", so Rehn.
Auf die Hinweise der Journalisten, das mehr als die Hälfte der EU - Staaten einen exakten oder zumindest ähnlichen Passus in deren Grundgesetzen haben, antwortete Rehn jedoch mit dem Hinweis, das dieser aber in den entsprechenden Ländern nicht genutzt werde.
Solche Nicht - Antworten der EU-Funktionäre gewohnt, ging die "Befrager - Klicke" denn einen Schritt weiter:
Ein Professor meldete sich zu Wort:
"Herr Rehn, wie Sie vielleicht wissen, wird am 5. Oktober ein Gesetz in Frankreich verabschiedet, das sich auf die Ereignisse um 1915 im osmanischen Reich bezieht: Wer fortan die Vertreibungen der Armenier nicht als Völkermord bezeichnet, soll verhaftet werden!
Nun werde ich Ende Oktober an einem Geschichts - Symposium in Frankriech teilnehmen, und eben genau diese Worte sagen - und somit ins Gefängnis kommen. Wie verbinden Sie diesen Sachverhalt mit der Meinungsfreiheit in der EU, Herr Rehn? Bitte erläutern Sie!"
Herr Rehn erbat sich gehörig viel Zeit für eine Denkpause. Auch optisch war seine Verdutztheit offen anzusehen.
Nachdem sich Herr Rehn gefangen hat, kam wieder eine bezugslose Antwort von Herrn Rehn: "Die Aufnahmegespräche mit der Türkei bedingen dieses Thema mit den Armeniern doch gar nicht!"
Werte Leser, sehen Sie mal, wie exakt die EU es mit ihren potentiellen Neumitgliedern nimmt - und vor allem, wie exakt auf Fragen geantwortet wird. Dass 'wässrige', 'doppeldeutige' Antworten dem 'gemeinen' Türken gar nicht gefallen, hat Herr Rehn offensichtlich übersehen - doch das ist das einzige, was er anbieten konnte.
Der Fall Frankreich zeigt aber auch (wie auch bei anderen Ländern, Frankreich ist hier nur ein Beispiel), das man, ist man erst im EU - Club drin, so nach Herzenslust Gesetze erlassen kann, die Meinungsfreiheiten und Menschenrechte einschneiden können - ohne das man deswegen aus dem Club fliegt.
Ein wahrlich bigotter Haufen, diese EU.
Hoffentlich ist dieser "Aufnahme- Albtraum" bald zu Ende für die Türkei. Bei der türkischen Bevölkerung ist das Thema EU mit 25% Befürwortern (lt. Befragungen, die nicht von der Regierungspartei organisiert werden) sowieso bereits gegessen.
Olli Rehn, EU - Erweiterungskommissar, kam gestern in die Türkei zu einem der vielen EU - Symposien mit einer bedeutungschwangeren Mtteilung:
Ich bin zum 1-jährigen Jubiläum der Aufnahmeverhandlungen zur EU-Mitgliedschaft gekommen, damit es nicht das letzte wird.
Grund zu dieser kritischen Aussage liefert lt. Rehn die Querälen um den Paragraphen 301 der türkischen Verfassung, die "die Verunglimpfung, Verhöhnung und beweislose Beschuldigung des Volkes der Republik Türkei" in Strafe stellt. Dies sei "ein entscheidender Eingriff in die Meinungsfreiheit", so Rehn.
Auf die Hinweise der Journalisten, das mehr als die Hälfte der EU - Staaten einen exakten oder zumindest ähnlichen Passus in deren Grundgesetzen haben, antwortete Rehn jedoch mit dem Hinweis, das dieser aber in den entsprechenden Ländern nicht genutzt werde.
Solche Nicht - Antworten der EU-Funktionäre gewohnt, ging die "Befrager - Klicke" denn einen Schritt weiter:
Ein Professor meldete sich zu Wort:
"Herr Rehn, wie Sie vielleicht wissen, wird am 5. Oktober ein Gesetz in Frankreich verabschiedet, das sich auf die Ereignisse um 1915 im osmanischen Reich bezieht: Wer fortan die Vertreibungen der Armenier nicht als Völkermord bezeichnet, soll verhaftet werden!
Nun werde ich Ende Oktober an einem Geschichts - Symposium in Frankriech teilnehmen, und eben genau diese Worte sagen - und somit ins Gefängnis kommen. Wie verbinden Sie diesen Sachverhalt mit der Meinungsfreiheit in der EU, Herr Rehn? Bitte erläutern Sie!"
Herr Rehn erbat sich gehörig viel Zeit für eine Denkpause. Auch optisch war seine Verdutztheit offen anzusehen.
Nachdem sich Herr Rehn gefangen hat, kam wieder eine bezugslose Antwort von Herrn Rehn: "Die Aufnahmegespräche mit der Türkei bedingen dieses Thema mit den Armeniern doch gar nicht!"
Werte Leser, sehen Sie mal, wie exakt die EU es mit ihren potentiellen Neumitgliedern nimmt - und vor allem, wie exakt auf Fragen geantwortet wird. Dass 'wässrige', 'doppeldeutige' Antworten dem 'gemeinen' Türken gar nicht gefallen, hat Herr Rehn offensichtlich übersehen - doch das ist das einzige, was er anbieten konnte.
Der Fall Frankreich zeigt aber auch (wie auch bei anderen Ländern, Frankreich ist hier nur ein Beispiel), das man, ist man erst im EU - Club drin, so nach Herzenslust Gesetze erlassen kann, die Meinungsfreiheiten und Menschenrechte einschneiden können - ohne das man deswegen aus dem Club fliegt.
Ein wahrlich bigotter Haufen, diese EU.
Hoffentlich ist dieser "Aufnahme- Albtraum" bald zu Ende für die Türkei. Bei der türkischen Bevölkerung ist das Thema EU mit 25% Befürwortern (lt. Befragungen, die nicht von der Regierungspartei organisiert werden) sowieso bereits gegessen.
2.10.06
Colonel Sam Gardiner (US Airforce): US Truppen bereits im Iran
"Ein Angriff auf den Iran ist unausweichlich", so ein Interview von INN World Report mit dem pensionierten Colonel Sam Gardiner.
In dem Interview wird auch ausführlich über die Konsequenzen eines solchen Handelns gesprochen. Lt. Gardiner sei sogar ein nuklearer Erstschlag denkbar.
Das dieser Angriff freilich lediglich luftgestützt und nur mit einigen inoffiziellen Spezialeinheiten zu führen sein wird, erklärt Gardiner relativ 'höflich'.
Tacheles: Die Möglicheit, gegen ein großes, nicht durch ein zehnjähriges UN - Embargo verödetes, relativ wohlhabendes Land wie Iran einen Bodenkrieg zu führen, ist ein nicht kalkulierbares Risiko für die USA...
In dem Interview wird auch ausführlich über die Konsequenzen eines solchen Handelns gesprochen. Lt. Gardiner sei sogar ein nuklearer Erstschlag denkbar.
Das dieser Angriff freilich lediglich luftgestützt und nur mit einigen inoffiziellen Spezialeinheiten zu führen sein wird, erklärt Gardiner relativ 'höflich'.
Tacheles: Die Möglicheit, gegen ein großes, nicht durch ein zehnjähriges UN - Embargo verödetes, relativ wohlhabendes Land wie Iran einen Bodenkrieg zu führen, ist ein nicht kalkulierbares Risiko für die USA...
29.9.06
NGO's und Ihre Bedeutung in strategischen Laendern...
Non-Government-Organizations (NGO) sind Stiftungen, die von der 'freien' Wirtschaft, Kulturvereinigungen oder aehnlichen gegründet werden, und idR. international die kulturellen Beziehungen zwischen zwei Laender fördern sollen. Dabei werden Sie auch von der Politik gefördert.
Soweit liest sich die Bedeutung der Stiftungen eines Landes, die in einem anderen Land agieren, eigentlich harmlos. Eigentlich.
Das Augenmerk auf die NGO's richtete der vor einigen Jahren einem ungeklärten Attentat zum Opfer gefallene junge Politikwissenschaftsprofessor Necip HABLEMİTOĞLU in seinen Untersuchungen in den Beziehungen von verschiedenen auslaendischen Stiftungen in der Türkei mit bestimmten verbotenen Organisationen. Darauf folgte noch eine generelle Feldforschung an Hand deutscher Stiftungen in der Türkei im Zusammenhang mit bestimmten Ereignissen.
Dies führte zu einer Klageerhebung gegen zahlreiche deutsche Stiftungen vor einigen Jahren in der Türkei. Das Verfahren ist z.Zt. eingefroren, "bis die Hintergründe der Ermodung Hablemitoğlus' geklaert sind", so die türkische Justiz.
Bemerkenswert war die erste Anhörung zur Klagererhebung, bei der nicht weniger als 100 Anwälte aus Deutschland erschienen...was sollte das der türkischen Justizia wohl sagen? Nun ja.
Necip HABLEMİTOĞLU: Goldsuche in Pergamon
Das Interesse deutscher Stiftungen an den Aktivitaeten 'Eurogolds', in Bergama (Pergamon) Gold zu schürfen, deckte eine Kette von merkwürdigen Beziehungen auf, in die deutsche Stiftungen verwickelt waren.
Deutsche Agenten als 'Angestellte' in Stiftungen
Als erstes fiel dem türkischen Geheimdienst der Sachverhalt auf, das deutsche Spione ganz 'frank und frei' als 'Mitarbeiter' der Stiftungen agierten.
Operation Pergamon des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklunghilfe Deutschlands
1990 wurde ein von dem deutschen Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklungshilfe ein Briefing veröffentlicht, das Hablemitoğlu veröffentlichte.
Genannt wurde es "Das türkische Goldkonzept"
Hier ein Auszug aus diesem 'inoffiziellen' Briefings:
a. Das von Eurogold entdeckte Goldvorkommen in Bergama - Ovacık ist aus Sicht Deutschlands eine wichtige Entwicklung in der Türkei. In naechster Zeit wird die Goldsuche in der Region verstaerkt werden, ein Finden von weiteren Goldquellen der Firmen ist daher unausweichlich.
Das Aufdecken Hunderter Goldquellen in der Türkei wird eine positivie Entwicklung in der Türkei mit sich führen. Eine entgegengesetzte (negative) Wirkung wird diese Entdeckung jedoch in der BRD und der deutschen Wirtschaft verursachen.
Der politisch wie auch wirtschaftlich instabile Zustand der Türkei und die Konservierung dieses Status Quo stellt eine vitale Bedeutung für die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands dar. Daher sind alle Entwicklungen, die den Staus Quo aendern könnten, als 'Bedrohung' oder mindestens als 'Risiko' einzustufen und Handlungsszenarien müssen hierfür entwickelt und in die Tat umgesetzt werden.
b.Als erstes muss daher die Goldsuche gestoppt werden. Hierfür müssen radikale Umweltaktivisten mobilisiert werden. Dafür wurden die Aktivisten von FIAN eigens beauftragt (FIAN = Food First Information and Action Network, gegründet 1986).
Logistische und finanzielle Unterstützung erhaelt die FIAN dabei über unsere Heinrich Böll - und Gustav Stresemann - Stiftungen.
Unterstützt wird diese Aktion durch finanzielles Fördern der Initiativen von Anfragen unserer Metallurgen, Umwelttechniker und anderen Akandemiker für Feldforschungen in der Goldschürfregionen. Hierbei wird unser GTZ Büro in Ankara über diese Aktivitaeten im Laufenden gehalten...sollten weitere finanzielle Mittel benötigt werden vor Ort, so wird unser Konsulat in Izmir hierfür die Mittel zur Verfügung stellen.
Unsere entsendeten Delegationen werden bis zum Abflug zurück nach Deutschland von dem Konsulat in Izmir überwacht. Mögliche Behinderungen und Widrigkeiten seitens türkischer Seite nimmt sich daher auch das Konsulat in Izmir an.
Die Hotels werden ebenso vorgeschrieben, wie auch die konzertierten Untersuchungen und Forschungen vor Ort. Es soll tunlichst vermieden werden, mit türkischen Behörden in Konflikt zu geraten, ebenso mit der türkischen Polizei. Die Bezahlung der ortsansaessigen Helfer bestimmt die FIAN. Saemtliche Kosten für das Einladen örtlicher Bürgermeister, die unserem Projekt zuträglich sind, nach Deutschland oder aber auch für uns arbeitende türkische Medienkräfte werden vom Ministerium übernommen.
c.Wie auch in anderen Laendern üblich, ist das Umweltbewusstsein von Nationalisten oder Fundamentalisten oder beim konservativen Lager nicht ausnutzbar. Daher sind als Zentrum für Protestaktionen drei alevitische Dörfer ausgemacht. Statt der staatsgefügigen sunnitischen Bevölkerung empfiehlt es sich, die streitbareren Randgruppen für Protestaktionen zu nutzen, dies haben Voruntersuchungen ergeben...Die Dörfer Tepe, Narlıca und Pınar haben eine hohe Erwerblosenrate, somit haben die Ortsansaessigen genug Zeit für Protestaktionen. Die finanziellen Mittel zur Mobilisierung für Proteste sind somit sehr gering.
Der BND und der BfV stellt 'Aleviten - Experten' ab, die als Strategen die FIAM unterstützen werden. Wir werden den Zeus Altar in der Region hierbei bewusst umgehen. Die Operation dient nicht zur Information, sie dient vielmehr zur Agitation und Provokation.
Saemtliche Slogans, die bei den Protesten verwendet werden sollen, werden so gewaehlt, das die Umweltbedenken und die Antipathien gegenüber Auslaendischen Kapital bei den dafür empfaenglichen Gruppierungen der Gesellschaft (Sozialisten, nationale Linke, Grüne, Anarchisten etc.) 'angezapft' werden. So wird in der Türkei eine Lobby geschaffen gegen das Goldschürfen. Der Anti - Imperialismus muss ebenfalls als Slogan mit aufgeführt werden, um noch mehr Schichten der Geselsschaft zu gewinnen.
Die in Deutschland akkreditierten linken Organisationen (Anm.: von der Bundesregierung in Deutschland finanzierte linke und alevitische 'Kulturvereine') werden gemaess der Vorgaben der LfV diese Aktionen unterstützen. Sie werden zudem angehalten werden, ihre Verbindungen mit der Türkei auszunutzen. Zudem hat die (links-extreme türk. Terrororganisation) DHKPC, die in Belgien aktiv ist, uns ihre Unterstützung zugesagt...
Also so mobilisiert man Aufstaende und Demos in einem Land und stiftet Unruhen...
Das ist schon starker Tobak.
Doch der Grund für das Handeln des Ministeriums ist offensichtlich, denn:
- 1990 wurden in der Trükei bereits 575 Tonnen Gold gefunden
- Ein Potential von 6500 Tonnen Gold wird in der Türkei garantiert
- Die Türkei importiert z.Zt. noch 205 Tonnen Gold pro Jahr (Stand 2000)
- Die BRD besitzt - OFFIZIELL! - rund 3500 Tonnen an Goldreserven (Stand 1998)
- im gleichen Jahr wurden weltweit 2600 Tonnen Gold gefördert (Stand 1998)
- Ein zusaetzlicher Goldsegen aus der Türkei würde die Goldpreise in der Welt nachhaltig senken
- Dies würde bei der Bundesbank zu grossen Verlusten führen, die aktiv im Goldhandel taetig ist und nebenher den Euro schwächen
- Neben der Türkei geht die BRD außerdem in PERU, GHANA und in Indien aehnlich gegen Goldförderung vor.
Laender wie Deutschland gehen somit zum Schutz ihrer vitaler Interessen bewusst mit den NGO's Hand in Hand.
Hablemitoğlu fügte hinzu:
A. das den NGOs und den Geheimdiensten vor Ort in der Türkei genügend Mittel (in dreistelliger Millionenhöhe) zur Verfügung stünden.
B. das die NGOs die in den oben genannten Laendern ethnischen Kontroversen sehr gut kennen und diese geschickt gegeneinander ausspielen.
Wenn Sie also morgen an der Konrad-Adenauer-Stiftung oder einer anderen Stiftung vorbeifahren, sollten Sie mal überlegen, für was Ihr Steuergeld so alles im Ausland angelegt wird, oder wie 'kosher' diese Institute denn wirklich sind.
Informativer Nachtrag:
Aehnliche Anstrengungen unternahmen die USA und UK in der Türkei gegen Ölförderung und die Ölsuche seit den 70ern.
Doch deren Erfolg schwindet: seit dem Jahr 2000 hat die türkische Erdölgesellschaft TPAO an der irakischen Grenze 18 neue Bohrtürme. Insgesamt werden mittlerweile landesweit 800.000 Barrel Erdöl/Jahr gefördert.
Eine Bedrohung der Türkei wie z.B. durch die PKK ist daher für die USA wie für viele andere EU Staaten auch vom vitalen Interesse, jedoch mittelfristig nicht weiter ausbeutbar, da das Schicksal der PKK mit der Vertreibung aus dem Irak eigentlich bereits Geschichte ist. Deswegen wird man wohl oder übel demnächst wieder dazu übergehen, die Vertreibungen der Armenier als 'wunden Punkt' gegen die Türkei zu nutzen. Oder es werden Sunniten - Aleviten - Dissonanzen aufgefrischt.
Das alles nur, weil das anti-imperialistische Prinzip Atatürks die Imperialisten (AKA Allierten) 'gedemütigt' hat und der Kemalismus in der 3. Welt evtl. sogar Schule machen kann, wenn am Ende doch erfolgreich?!
Es wird wohl alles zusammenspielen:
Eine Angst des Verlusts von Einfluß, Hegemonialinteressen, Gefahr der Nicht - Ausbeutbarkeit national stabiler 3.Welt-Staaten, etc. etc. - all dies sind Komponenten einer sehr doppelzüngigen Realpolitik der sogenannten "1.Welt".
Soweit liest sich die Bedeutung der Stiftungen eines Landes, die in einem anderen Land agieren, eigentlich harmlos. Eigentlich.
Das Augenmerk auf die NGO's richtete der vor einigen Jahren einem ungeklärten Attentat zum Opfer gefallene junge Politikwissenschaftsprofessor Necip HABLEMİTOĞLU in seinen Untersuchungen in den Beziehungen von verschiedenen auslaendischen Stiftungen in der Türkei mit bestimmten verbotenen Organisationen. Darauf folgte noch eine generelle Feldforschung an Hand deutscher Stiftungen in der Türkei im Zusammenhang mit bestimmten Ereignissen.
Dies führte zu einer Klageerhebung gegen zahlreiche deutsche Stiftungen vor einigen Jahren in der Türkei. Das Verfahren ist z.Zt. eingefroren, "bis die Hintergründe der Ermodung Hablemitoğlus' geklaert sind", so die türkische Justiz.
Bemerkenswert war die erste Anhörung zur Klagererhebung, bei der nicht weniger als 100 Anwälte aus Deutschland erschienen...was sollte das der türkischen Justizia wohl sagen? Nun ja.
Necip HABLEMİTOĞLU: Goldsuche in Pergamon
Das Interesse deutscher Stiftungen an den Aktivitaeten 'Eurogolds', in Bergama (Pergamon) Gold zu schürfen, deckte eine Kette von merkwürdigen Beziehungen auf, in die deutsche Stiftungen verwickelt waren.
Deutsche Agenten als 'Angestellte' in Stiftungen
Als erstes fiel dem türkischen Geheimdienst der Sachverhalt auf, das deutsche Spione ganz 'frank und frei' als 'Mitarbeiter' der Stiftungen agierten.
Operation Pergamon des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklunghilfe Deutschlands
1990 wurde ein von dem deutschen Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklungshilfe ein Briefing veröffentlicht, das Hablemitoğlu veröffentlichte.
Genannt wurde es "Das türkische Goldkonzept"
Hier ein Auszug aus diesem 'inoffiziellen' Briefings:
a. Das von Eurogold entdeckte Goldvorkommen in Bergama - Ovacık ist aus Sicht Deutschlands eine wichtige Entwicklung in der Türkei. In naechster Zeit wird die Goldsuche in der Region verstaerkt werden, ein Finden von weiteren Goldquellen der Firmen ist daher unausweichlich.
Das Aufdecken Hunderter Goldquellen in der Türkei wird eine positivie Entwicklung in der Türkei mit sich führen. Eine entgegengesetzte (negative) Wirkung wird diese Entdeckung jedoch in der BRD und der deutschen Wirtschaft verursachen.
Der politisch wie auch wirtschaftlich instabile Zustand der Türkei und die Konservierung dieses Status Quo stellt eine vitale Bedeutung für die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands dar. Daher sind alle Entwicklungen, die den Staus Quo aendern könnten, als 'Bedrohung' oder mindestens als 'Risiko' einzustufen und Handlungsszenarien müssen hierfür entwickelt und in die Tat umgesetzt werden.
b.Als erstes muss daher die Goldsuche gestoppt werden. Hierfür müssen radikale Umweltaktivisten mobilisiert werden. Dafür wurden die Aktivisten von FIAN eigens beauftragt (FIAN = Food First Information and Action Network, gegründet 1986).
Logistische und finanzielle Unterstützung erhaelt die FIAN dabei über unsere Heinrich Böll - und Gustav Stresemann - Stiftungen.
Unterstützt wird diese Aktion durch finanzielles Fördern der Initiativen von Anfragen unserer Metallurgen, Umwelttechniker und anderen Akandemiker für Feldforschungen in der Goldschürfregionen. Hierbei wird unser GTZ Büro in Ankara über diese Aktivitaeten im Laufenden gehalten...sollten weitere finanzielle Mittel benötigt werden vor Ort, so wird unser Konsulat in Izmir hierfür die Mittel zur Verfügung stellen.
Unsere entsendeten Delegationen werden bis zum Abflug zurück nach Deutschland von dem Konsulat in Izmir überwacht. Mögliche Behinderungen und Widrigkeiten seitens türkischer Seite nimmt sich daher auch das Konsulat in Izmir an.
Die Hotels werden ebenso vorgeschrieben, wie auch die konzertierten Untersuchungen und Forschungen vor Ort. Es soll tunlichst vermieden werden, mit türkischen Behörden in Konflikt zu geraten, ebenso mit der türkischen Polizei. Die Bezahlung der ortsansaessigen Helfer bestimmt die FIAN. Saemtliche Kosten für das Einladen örtlicher Bürgermeister, die unserem Projekt zuträglich sind, nach Deutschland oder aber auch für uns arbeitende türkische Medienkräfte werden vom Ministerium übernommen.
c.Wie auch in anderen Laendern üblich, ist das Umweltbewusstsein von Nationalisten oder Fundamentalisten oder beim konservativen Lager nicht ausnutzbar. Daher sind als Zentrum für Protestaktionen drei alevitische Dörfer ausgemacht. Statt der staatsgefügigen sunnitischen Bevölkerung empfiehlt es sich, die streitbareren Randgruppen für Protestaktionen zu nutzen, dies haben Voruntersuchungen ergeben...Die Dörfer Tepe, Narlıca und Pınar haben eine hohe Erwerblosenrate, somit haben die Ortsansaessigen genug Zeit für Protestaktionen. Die finanziellen Mittel zur Mobilisierung für Proteste sind somit sehr gering.
Der BND und der BfV stellt 'Aleviten - Experten' ab, die als Strategen die FIAM unterstützen werden. Wir werden den Zeus Altar in der Region hierbei bewusst umgehen. Die Operation dient nicht zur Information, sie dient vielmehr zur Agitation und Provokation.
Saemtliche Slogans, die bei den Protesten verwendet werden sollen, werden so gewaehlt, das die Umweltbedenken und die Antipathien gegenüber Auslaendischen Kapital bei den dafür empfaenglichen Gruppierungen der Gesellschaft (Sozialisten, nationale Linke, Grüne, Anarchisten etc.) 'angezapft' werden. So wird in der Türkei eine Lobby geschaffen gegen das Goldschürfen. Der Anti - Imperialismus muss ebenfalls als Slogan mit aufgeführt werden, um noch mehr Schichten der Geselsschaft zu gewinnen.
Die in Deutschland akkreditierten linken Organisationen (Anm.: von der Bundesregierung in Deutschland finanzierte linke und alevitische 'Kulturvereine') werden gemaess der Vorgaben der LfV diese Aktionen unterstützen. Sie werden zudem angehalten werden, ihre Verbindungen mit der Türkei auszunutzen. Zudem hat die (links-extreme türk. Terrororganisation) DHKPC, die in Belgien aktiv ist, uns ihre Unterstützung zugesagt...
Also so mobilisiert man Aufstaende und Demos in einem Land und stiftet Unruhen...
Das ist schon starker Tobak.
Doch der Grund für das Handeln des Ministeriums ist offensichtlich, denn:
- 1990 wurden in der Trükei bereits 575 Tonnen Gold gefunden
- Ein Potential von 6500 Tonnen Gold wird in der Türkei garantiert
- Die Türkei importiert z.Zt. noch 205 Tonnen Gold pro Jahr (Stand 2000)
- Die BRD besitzt - OFFIZIELL! - rund 3500 Tonnen an Goldreserven (Stand 1998)
- im gleichen Jahr wurden weltweit 2600 Tonnen Gold gefördert (Stand 1998)
- Ein zusaetzlicher Goldsegen aus der Türkei würde die Goldpreise in der Welt nachhaltig senken
- Dies würde bei der Bundesbank zu grossen Verlusten führen, die aktiv im Goldhandel taetig ist und nebenher den Euro schwächen
- Neben der Türkei geht die BRD außerdem in PERU, GHANA und in Indien aehnlich gegen Goldförderung vor.
Laender wie Deutschland gehen somit zum Schutz ihrer vitaler Interessen bewusst mit den NGO's Hand in Hand.
Hablemitoğlu fügte hinzu:
A. das den NGOs und den Geheimdiensten vor Ort in der Türkei genügend Mittel (in dreistelliger Millionenhöhe) zur Verfügung stünden.
B. das die NGOs die in den oben genannten Laendern ethnischen Kontroversen sehr gut kennen und diese geschickt gegeneinander ausspielen.
Wenn Sie also morgen an der Konrad-Adenauer-Stiftung oder einer anderen Stiftung vorbeifahren, sollten Sie mal überlegen, für was Ihr Steuergeld so alles im Ausland angelegt wird, oder wie 'kosher' diese Institute denn wirklich sind.
Informativer Nachtrag:
Aehnliche Anstrengungen unternahmen die USA und UK in der Türkei gegen Ölförderung und die Ölsuche seit den 70ern.
Doch deren Erfolg schwindet: seit dem Jahr 2000 hat die türkische Erdölgesellschaft TPAO an der irakischen Grenze 18 neue Bohrtürme. Insgesamt werden mittlerweile landesweit 800.000 Barrel Erdöl/Jahr gefördert.
Eine Bedrohung der Türkei wie z.B. durch die PKK ist daher für die USA wie für viele andere EU Staaten auch vom vitalen Interesse, jedoch mittelfristig nicht weiter ausbeutbar, da das Schicksal der PKK mit der Vertreibung aus dem Irak eigentlich bereits Geschichte ist. Deswegen wird man wohl oder übel demnächst wieder dazu übergehen, die Vertreibungen der Armenier als 'wunden Punkt' gegen die Türkei zu nutzen. Oder es werden Sunniten - Aleviten - Dissonanzen aufgefrischt.
Das alles nur, weil das anti-imperialistische Prinzip Atatürks die Imperialisten (AKA Allierten) 'gedemütigt' hat und der Kemalismus in der 3. Welt evtl. sogar Schule machen kann, wenn am Ende doch erfolgreich?!
Es wird wohl alles zusammenspielen:
Eine Angst des Verlusts von Einfluß, Hegemonialinteressen, Gefahr der Nicht - Ausbeutbarkeit national stabiler 3.Welt-Staaten, etc. etc. - all dies sind Komponenten einer sehr doppelzüngigen Realpolitik der sogenannten "1.Welt".
Kommunalwahl in Holland wird Aushaengeschild zum Verstaendnis moderner EU Demokratur...
3 türkischstaemmige Hollaender, die in den Wahlzetteln zuvor als Kandidaten vorhanden gewesen sind, können es selber nicht glauben:
Sie wurden kurzer Hand von den Wahlzetteln gestrichen!
Der Grund dafür ist sehr demokratisch:
Die 5 Wahlkandidaten wiesen die absurde Aufforderung bestimmter lobby - gesteuerter Gremien; die Vertreibung der Armenier im 1.Weltkrieg als Völkermord zu titulieren, von sich.
Sie erinnerten an den Sachverhalt, das 45 Jahre nach dem der Begriff Völkermord in der UN erst manifestiert wurde (somit 'postumer Völkermord' theoretisch bis in das Altertum angefordert werden könne, somit ebenfalls absurd sei), die Armenier einen Völkermord an die (türkischen) Azerbaydschaner im Krieg Anfang der 90'er begangen haben, die Wahlkandidaten haben von der hollaendischen Wahlkommission diesbezüglich keine Aufforderung zur irgendeiner Anerkennung erhalten.
Was die Vertreibungen der Armenier mit den Kommunalwahlen der Hollaender zu tun hat, werden die Hollaender womöglich am besten wissen....
Nachtrag:
die türkischen Vereine und Vereinigungen in Holland haben mitgeteilt, das die Kommunalwahlen seitens der türkischen Hollaender boykottiert werden.
Sie wurden kurzer Hand von den Wahlzetteln gestrichen!
Der Grund dafür ist sehr demokratisch:
Die 5 Wahlkandidaten wiesen die absurde Aufforderung bestimmter lobby - gesteuerter Gremien; die Vertreibung der Armenier im 1.Weltkrieg als Völkermord zu titulieren, von sich.
Sie erinnerten an den Sachverhalt, das 45 Jahre nach dem der Begriff Völkermord in der UN erst manifestiert wurde (somit 'postumer Völkermord' theoretisch bis in das Altertum angefordert werden könne, somit ebenfalls absurd sei), die Armenier einen Völkermord an die (türkischen) Azerbaydschaner im Krieg Anfang der 90'er begangen haben, die Wahlkandidaten haben von der hollaendischen Wahlkommission diesbezüglich keine Aufforderung zur irgendeiner Anerkennung erhalten.
Was die Vertreibungen der Armenier mit den Kommunalwahlen der Hollaender zu tun hat, werden die Hollaender womöglich am besten wissen....
Nachtrag:
die türkischen Vereine und Vereinigungen in Holland haben mitgeteilt, das die Kommunalwahlen seitens der türkischen Hollaender boykottiert werden.
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