Heise's telepolis hat diesbezüglich einen netten Bericht dazu:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20475/1.html
Als 'politisches Gegengewicht' formt sich in Asien gerade eine strategische Allianz mit Schwergewichten:
Russland, China, Kasachstan, Kirgistan, Usbeskistan und Tadschikistan.
Pakistan, Indien und Iran sind sog. Beobachter.
Interessant: Usbekistan entschied sich kurz nach den 'von aussen' initiierten Ereignissen in Andidschan (wer machte die Taliban zu dem was sie waren? ;-)) dafür, dem SCO beizutreten.
Die USA hoffte bisher, Indien als Gegenspieler der SCO auf seiner Seite zu halten (deswegen wurde auch gerade in Indien Bangalore für den IT-Softwareentwicklungssektor zum 'Mekka von Silicon Valley' erhoben.) - doch mit der Einladung Indiens und Pakistans ist u.U. eine Entfernung Indien von den USA nicht auszuschliessen.
Mein Einwurf:
Wetten, das die Türkei innerhalb von 2 Jahren ebenfalls eine Einladung von der SCO erhalten wird?
A Turkish Dissonance for Conceptional Disinformation of the Orwellesque & self-named 'Civilized World' Media
Ein Türkischer Missklang gegen Konzept - Medienpolitik orwellscher "Medien - Leitkultur christlicher Praegung"
12.7.05
Johns Hopkins Bloomberg School, Baltimore: 100.000 Iraker getötet seit Kriegsbeginn
Na, das nenn ich mal eine Demokratisierung von oben, wie sie nicht besser nicht sein kann.
Eine Gruppe Akademiker und Experten untersuchten mit Hilfe Irakis vor Ort, und man kam zu einer recht bedrückenden Schaetzung.
Das die Befreiungstruppen den grössten Teil dieser Menschen erst nach dem Krieg direkt tötete oder töten liess, sei hinzugefügt.
Schwieriger die Frage, wem man mehr verurteilen soll: die "Befreiungstruppen" oder der restliche "Westen", der sich nicht zu einer UN-Petition aufrafft.
Hinzukommt, das EU-Mitglieder hierbei aktiv beteiligt sind!
Quo vadis, Westen?
Eine Gruppe Akademiker und Experten untersuchten mit Hilfe Irakis vor Ort, und man kam zu einer recht bedrückenden Schaetzung.
Das die Befreiungstruppen den grössten Teil dieser Menschen erst nach dem Krieg direkt tötete oder töten liess, sei hinzugefügt.
Schwieriger die Frage, wem man mehr verurteilen soll: die "Befreiungstruppen" oder der restliche "Westen", der sich nicht zu einer UN-Petition aufrafft.
Hinzukommt, das EU-Mitglieder hierbei aktiv beteiligt sind!
Quo vadis, Westen?
4.7.05
Historische Nachlese: Armenische Nationalisten bei der 'Judenfrage' NSDAP-konform
Auf der französischen Webseite von 'Tete de Turc' wird ausgiebig über die Nazivergangenheit der Armenischen Daschnak und Hıntschak-Milizen berichtet.
Folgende historische Analysen wurden dabei auch in englisch aufbereitet:
1. Armenische Kollaboration mit den Nazi-Deutschland.
2. Auszüge von Christopher J. Walker's Buch 'Armenien - Das Überleben einer Nation'
3. 'Der Genozid an die Juden im Jahre 1935-1945 durch Armenier und Nazis' von Samuel A. Wheems
4. Die Rolle der Armenier 'Tzeghagrons' bei der Vernichtung der europaeischen Juden (Armenischer Nationalausschuss), Veröffentlichungen: Patrick von zur Mühlen 'Zwischen Hakenkreuz und Sowjetstern', Joachim Hoffmann 'die Ostlegionen 1941-1943; http://www.tetedeturc.com/home/article.php3?id_article=612 .
5. Ein Round-Up der armenischen Turkophobie und Antisemitismus; http://www.tetedeturc.com/home/rubrique.php3?id_rubrique=107
Der Überblick:
http://www.tetedeturc.com/home/article.php3?id_article=200
Zusammenfassend tut sich neben der Beschuldigung des Genozids an die Arzerbeydschaner durch den Europarat in den Jahren 1905 - 1907, 1918 und 1992 mit der 'fruchtbaren' Kollaboration der faschistischen Milizen und dem Deutschen Reich in der Judenfrage ein interessantes Bild auf:
So sieht also ein Volk aus, das 'Völkermord' erlitt.
Ein ernstgemeinter Hinweis daher an alle Politiker:
Nutzt man keine 'lupenreine' Fakten für Urteile gegenüber andere, findet sich früher oder spaeter jemand, der dies gegen einen verwenden wird.
Dies muss wohl der Hinweis des Ministerpraesidenten Erdoğan's gewesen sein, 'die Geschichte den Historikern zu überlassen' und 'keine unreflektierten Beschlüsse zu fassen', sonst könne man noch 'diverse unbehandelte Grausamkeiten in der Weltgeschichte ebenfalls an die Tagesordnung bringen'.
Wir sitzen eben alle in einem Glashaus.
Folgende historische Analysen wurden dabei auch in englisch aufbereitet:
1. Armenische Kollaboration mit den Nazi-Deutschland.
2. Auszüge von Christopher J. Walker's Buch 'Armenien - Das Überleben einer Nation'
3. 'Der Genozid an die Juden im Jahre 1935-1945 durch Armenier und Nazis' von Samuel A. Wheems
4. Die Rolle der Armenier 'Tzeghagrons' bei der Vernichtung der europaeischen Juden (Armenischer Nationalausschuss), Veröffentlichungen: Patrick von zur Mühlen 'Zwischen Hakenkreuz und Sowjetstern', Joachim Hoffmann 'die Ostlegionen 1941-1943; http://www.tetedeturc.com/home/article.php3?id_article=612 .
5. Ein Round-Up der armenischen Turkophobie und Antisemitismus; http://www.tetedeturc.com/home/rubrique.php3?id_rubrique=107
Der Überblick:
http://www.tetedeturc.com/home/article.php3?id_article=200
Zusammenfassend tut sich neben der Beschuldigung des Genozids an die Arzerbeydschaner durch den Europarat in den Jahren 1905 - 1907, 1918 und 1992 mit der 'fruchtbaren' Kollaboration der faschistischen Milizen und dem Deutschen Reich in der Judenfrage ein interessantes Bild auf:
So sieht also ein Volk aus, das 'Völkermord' erlitt.
Ein ernstgemeinter Hinweis daher an alle Politiker:
Nutzt man keine 'lupenreine' Fakten für Urteile gegenüber andere, findet sich früher oder spaeter jemand, der dies gegen einen verwenden wird.
Dies muss wohl der Hinweis des Ministerpraesidenten Erdoğan's gewesen sein, 'die Geschichte den Historikern zu überlassen' und 'keine unreflektierten Beschlüsse zu fassen', sonst könne man noch 'diverse unbehandelte Grausamkeiten in der Weltgeschichte ebenfalls an die Tagesordnung bringen'.
Wir sitzen eben alle in einem Glashaus.
Wenn ein türkischer Schriftsteller in der FAZ Wort erhält...
..muß unbedingt eine Kritik gegenüber sein Heimatland enthalten sein. Ohne diese wäre anscheinend eine Veröffentlichung unmöglich.
Ahmet Altan durfte in der FAZ daher entsprechend etwas 'sagen'.
Wichtiger als die Behauptung Altan's, das die Türkei nur mit ihrer Geschichte nicht 'korrekt' umgeht, erscheint mir sein dezenter Hnweis, das in Europa der Stellenwert der Literatur stetig sinkt.
Die "Unkultur" führe mittlerweile dazu, das man Literaturpreise an Schriftstellern aus der 3.Welt oder Schwellenländern, wie jüngst Orhan Pamuk sie erhalten hat, leider nur noch an der Sozialcourage eines Schriftstellers indizierend vergibt. Die literarischen Qualitäten treten vollkommen in den Hintergrund.
Als Fantasiebeispiel liefert Altan folgende Situation: Wäre Emile Zola Pakistanerin, wäre für einen Europäer das Werk 'Ich Beschuldige' wichtiger als ihr Meisterwerk 'Germinal'...
Dies ist traurige Realität, besonders in Deutschland.
Was Altan als nativer Türke nicht wissen kann, ist, das dieser Sachverhalt ein Reflex ist, der aus dem Zwang resultiert, zivilisationstechnisch 'superior' wirken zu wollen.
Die Devise lautet:
Rede die Situaton in besonders geeigneten Ländern (wie z.B. der Türkei) genug schlecht, damit die eigene soziokulturelle Anarchisierung und Unbildung nicht behandelt werden muß.
Als Beispiele seien hier nicht nur Pisa genannt, sondern der immens düstere zeitgeistliche und tolerante Bildungsstand in den neuen Bundesländern. Die heute im Westen als 'Dunkeldeutschland' titulierte ehemalige DDR ist Objekt gängiger Ignoranz der heutigen Medien.
Umso schwieriger ist ausserdem nachzuvollziehen, wieso sich das Bundesparlament bei Vorhandesein solch eminenter innenpolitischer Probleme den eigentlich von Historikern und Geschichtswissenschaftlern zu analysierenden Problem der Aufdeckung der Geschehnisse um die Armenier im Jahre 1915 im osmanischen Reich annimmt!
Was aber auch wieder einmal auffällt, ist, das niemand von den 2.5 Millionen ermordeten Osmanen durch Daschnak/Hintschak – Terroristen, der roten Armee und Französischen Legionären (die eben aus den Armenischstämmigen Soldaten bestanden und auf Zypern ausgebildet wurden, die angeblich 1915 umgebracht wurden von den Osmanen) im Jahre 1919/1920, besonders nach der ungewollten Kapitulation des osmanischen Reiches auch nur ein Wort erwähnt.
Das Altan in seinem Interview mit der FAZ dieses nicht erwähnt, zeigt aber auch, das auch er an einer ausgiebigen Unterrichtung der Öffentlichkeit dieser Ereignisse nicht wirklich interessiert ist.
Dies ist ein Komplex einiger kritischer Schriftsteller in der Türkei, die sich einer protürkischen Selbstzensur unterziehen - eben jene, die deswegen im Westen Gehör bekommen.
Das diese Selbstzensur nicht notwendig ist, müssen Pamuk und Altan oder Kemal ebenfalls erst erlernen - so wie auch die Türkei z.Zt. eine gesellschaftliche Grundrenovierung durchläuft.
Ahmet Altan durfte in der FAZ daher entsprechend etwas 'sagen'.
Wichtiger als die Behauptung Altan's, das die Türkei nur mit ihrer Geschichte nicht 'korrekt' umgeht, erscheint mir sein dezenter Hnweis, das in Europa der Stellenwert der Literatur stetig sinkt.
Die "Unkultur" führe mittlerweile dazu, das man Literaturpreise an Schriftstellern aus der 3.Welt oder Schwellenländern, wie jüngst Orhan Pamuk sie erhalten hat, leider nur noch an der Sozialcourage eines Schriftstellers indizierend vergibt. Die literarischen Qualitäten treten vollkommen in den Hintergrund.
Als Fantasiebeispiel liefert Altan folgende Situation: Wäre Emile Zola Pakistanerin, wäre für einen Europäer das Werk 'Ich Beschuldige' wichtiger als ihr Meisterwerk 'Germinal'...
Dies ist traurige Realität, besonders in Deutschland.
Was Altan als nativer Türke nicht wissen kann, ist, das dieser Sachverhalt ein Reflex ist, der aus dem Zwang resultiert, zivilisationstechnisch 'superior' wirken zu wollen.
Die Devise lautet:
Rede die Situaton in besonders geeigneten Ländern (wie z.B. der Türkei) genug schlecht, damit die eigene soziokulturelle Anarchisierung und Unbildung nicht behandelt werden muß.
Als Beispiele seien hier nicht nur Pisa genannt, sondern der immens düstere zeitgeistliche und tolerante Bildungsstand in den neuen Bundesländern. Die heute im Westen als 'Dunkeldeutschland' titulierte ehemalige DDR ist Objekt gängiger Ignoranz der heutigen Medien.
Umso schwieriger ist ausserdem nachzuvollziehen, wieso sich das Bundesparlament bei Vorhandesein solch eminenter innenpolitischer Probleme den eigentlich von Historikern und Geschichtswissenschaftlern zu analysierenden Problem der Aufdeckung der Geschehnisse um die Armenier im Jahre 1915 im osmanischen Reich annimmt!
Was aber auch wieder einmal auffällt, ist, das niemand von den 2.5 Millionen ermordeten Osmanen durch Daschnak/Hintschak – Terroristen, der roten Armee und Französischen Legionären (die eben aus den Armenischstämmigen Soldaten bestanden und auf Zypern ausgebildet wurden, die angeblich 1915 umgebracht wurden von den Osmanen) im Jahre 1919/1920, besonders nach der ungewollten Kapitulation des osmanischen Reiches auch nur ein Wort erwähnt.
Das Altan in seinem Interview mit der FAZ dieses nicht erwähnt, zeigt aber auch, das auch er an einer ausgiebigen Unterrichtung der Öffentlichkeit dieser Ereignisse nicht wirklich interessiert ist.
Dies ist ein Komplex einiger kritischer Schriftsteller in der Türkei, die sich einer protürkischen Selbstzensur unterziehen - eben jene, die deswegen im Westen Gehör bekommen.
Das diese Selbstzensur nicht notwendig ist, müssen Pamuk und Altan oder Kemal ebenfalls erst erlernen - so wie auch die Türkei z.Zt. eine gesellschaftliche Grundrenovierung durchläuft.
29.5.05
Franzosen stimmen mit 'Non': keine EU - Verfassung
Damit ist der Weg für eine Architektur eines europaeischen Gesamtstaates auf 'Eis' gelegt. Es ist auch ein Rückschritt in der Entwicklung der EU, da eines der Gründungslaender mit 'nein' gestimmt hat.
Ein 'Domino - Effekt' ist nicht auszuschliessen, sogar in Deutschland fordert man ein 'Referendum' statt des eilig durch die Abgeordneten verteilte 'Ja'.
In einigen politischen Expertenkreisen wird dieses 'Nein' sogar als der Beginn des Dissoziationsprozess der EU angesehen....
Ein 'Domino - Effekt' ist nicht auszuschliessen, sogar in Deutschland fordert man ein 'Referendum' statt des eilig durch die Abgeordneten verteilte 'Ja'.
In einigen politischen Expertenkreisen wird dieses 'Nein' sogar als der Beginn des Dissoziationsprozess der EU angesehen....
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