Denn,so die Meldung:
Qantas verweigert Passagier Flug wegen Anti-Bush-Shirt
SYDNEY - Der Australier Allen Jasson will juristisch gegen die Fluggesellschaft Qantas vorgehen, weil das Unternehmen ihm wegen eines Bush-kritischen T-Shirts den Flug verwehrte.
Qantas habe ihm zwar einen Ersatzflug in einer anderen Maschine angeboten - allerdings nur unter der Bedingung, dass er etwas anderes trage, sagte der 55-jährige IT-Spezialist.
Jasson hatte mit Qantas von Melbourne nach London fliegen wollen. Angezogen hatte er ein T-Shirt mit dem Konterfei des US-Präsidenten George W. Bush und der Aufschrift "Weltterrorist Nummer eins".
Die Crew forderte ihn auf, sich umzuziehen. Als er sich weigerte, wurde er aus dem Flugzeug hinausbeordert. Ein Qantas-Sprecher sagte, die Fluggesellschaft könne keine Kommentare dulden, die andere Passagiere beleidigen oder die Sicherheit an Bord gefährden könnten.
Wir wussten es doch immer:
Man muss die Begründung nur menschenrechtlich plausibel genug darstellen - dann kann man auch die Rechte des Einzelnen beschneiden (lies: Menschenrechte).
Und das Tolle daran: es ist sogar alles demokratisch!
A Turkish Dissonance for Conceptional Disinformation of the Orwellesque & self-named 'Civilized World' Media
Ein Türkischer Missklang gegen Konzept - Medienpolitik orwellscher "Medien - Leitkultur christlicher Praegung"
22.1.07
20.1.07
Türkischer Journalist Hrant Dink ermordet....
Wie viele armenisch - staemmige Türken lebte Hrant Dink in einer zwiesgespaltenen Existenz zwischen einem vertraglich von Lausanne garantiertem Minderheitenstatus mit eigener kultureller "Mikronationalitaet" und der Tatsache, ein türkischer Staatsbürger zu sein - armenischstaemmige Geschaeftsfrauen und -maenner sind zumeist im lukrative Gold- und Teppichhandel sowie in der Gastronomie sehr erfolgreich in der Türkei (lies: bilden mit die Oberschicht der Türkei). Dieses Glück haben z.B. die Türken in Nord - Griechenland (Thrakien) nicht, auch wenn sie ebenfalls eine 'Lausanne - Minderheit' sind.
Dem Zoologen und Wahljournalisten fiel die selbsterlegte Aufgabe zuteil, Sprachrohr für die armenischen Türken in der Türkei zu sein. Die Zeitung AGOS eröffnete viele Kontroversen in der Türkei.
Letzter Artikel, der Dink 2005 vor den Kadi brachte:
"Das vom Türken zu entleerende giftige Blut kann mit sauberen, armenischen Blut und der Gründung Armeniens (?) ersetzt werden und ist in Deinen ehrenvollen (armenischen) Adern vorhanden."
Fernab von solch mehr als fragwürdigem Journalismus war Dink ein lauter, aber niemals vor seinen Mitbürgern ein 'über Leichen' gehender Journalist.
Hervorzuheben ist z.B. auch Dinks' Engagement bei armenischen Ersatzreligions - Symposien (ausserhalb Armeniens), die Geschehnisse im osmanischen Reich um 1915 auch selbstkritisch - fernab von einer Völkermords - Ersatzreligion - zu durchleuchten. Auch hier begab sich Dink auf gefaehrliches Terrain:
in Armenien und unter Diaspora - Armeniern selbst sind solche Symposien und Meinungen verboten, Meinungsfreiheit und eine wirkliche Opposition ist das Letzte, das in Armenien existiert, wie Dink selbst regelmaessig kritisierte.
Das er viele Sachverhalte oft nicht nur verdrehte, sondern auch historisch belegbare Falschinformationen in sein Blatt einfliessen liess, aendert nicht die Tatsache, das ein friedlich lebender Mitbürger nur auf Grund seiner (leider manchmal auch chauvinistischen bis rassistischen) Gedanken umgebracht wurde.
Turanoid wünscht den Angehörigen aufrichtiges Beileid. Diese Tat ist schwer nachzuvollziehen und es ist ein schwarzer Tag für uns Türken. Und von denen hatte die Türkei bisher einige.
Geschicktes Timing für das Attentat
Dies alles geschah just in der Zeit, in der die Türkei eine politische Basis für die Intervention in Kerkük/Irak vorbereitet, da hier die Turkmenische und arabische Mehrheit systematisch aus der Region von kurdischen ehemaligen Wegelagerern (read:Peschmergas) und unter Duldung der USA zwangsumgesiedelt und weggebombt, ermordet wird, um Kerkük zu einer mehrheitlich kurdischen Stadt zu konvertieren. Hintergrund für solch ein Verhalten: 30% des Erdöls des Irak wird in Kerkük gewonnen - ein lebenswichtiges Kriterium, möchten die arabischen Kurden im Norden Iraks ihr künstlich errichtetes 'Staat im Staat' am Leben erhalten.
Denn die Wogen um Dink und seinen rassistischen Bemerkungen waren geglaetet. Er bekommt nicht mehr und nicht weniger Morddrohungen als z.B. der Journalist Emin Çölaşan. Das Timing ist daher wirklich perfekt.
Und der Mörder wird sicherlich gefasst werden (der Mörder von Hablemitoğlu jedoch garantiert nicht).
Doch der wahre Auftraggeber wird niemals gefunden.
Denn die internationale Presse bereitet sich bereits darauf vor, seinen Mord aufgrund seiner kritischen Aeusserungen motiviert zu sehen. Dies ist keinesfalls der Fall!
Spiegel - Posse: Pauli wird zur offiziellen Freundin ALLER Türken gekürt...
Frau Pauli aus Franken, dem von Bayern annektierten 17. Bundesland, ist nach ihrer Erlköniginnenkrönung (Abschuss Stoibers') lt. Spiegel zur kollektiven Freundin aller Türken avanciert.
Da wird die Hürriyet zitiert. Und diesmal sogar ohne Verdrehung der Formulierungen oder gefaerbtes Hinzufügen von Info!
Nun ja - ist ja auch nur eine Posse. Da braucht man eben nichts zu frisieren. Da reicht eben die 'Übersetzung und nichts als die Übersetzung'!
Da wird die Hürriyet zitiert. Und diesmal sogar ohne Verdrehung der Formulierungen oder gefaerbtes Hinzufügen von Info!
Nun ja - ist ja auch nur eine Posse. Da braucht man eben nichts zu frisieren. Da reicht eben die 'Übersetzung und nichts als die Übersetzung'!
19.12.06
Frau Banu Avar wird wieder unbequem. Opfer: Schweden und der Nobelpreis...
In ihren Recherchen und Dokumentationen für die türkische TRT wird Frau Banu Avar immer unbeliebter.Turanoid berichtete bereits über Frau Avar.
Aufgrund ihrer kritischer Reflektionen über Alfred Nobel, dessen Familie bereits in der Waffenproduktion aktiv war, der versehentlich seinen Bruder bei seinen Dynamit Entwicklungen tötete sowie der Verstrickung des schwedischen Staates in einer der weltweit aktivsten Militaerindustrien und die Absurditaet, einen Friedensnoblepreis in einem Staat zu verteilen, der weltweit Waffen für Kriege produziert, kam es sogar zu diplomatischen Spannungen zwischen der Türkei und Schweden!
Noch problematischer wurde die Situation, aus welchen Grund die Ausstrahlung der Sendung Frau Avars in schwedische Breitbandkabel über die TRT und in schwedischen Regionalfernsehkanaele regelrecht verboten (boykottiert) wurde:
Die Sendung verstosse tatsaechlich auf schwedische Gesetze, die mittlerweile in der EU durch die Türkeiverhandlungen simpel als 'Artikel 301' bezeichnet werden.
Natürlich ist auch neu, das nicht nur Schweden solche 'Anti- Verunglimpfungsgesetze' hat, sondern fast jedes zweite EU - Land!!!
Um die Verhandlungen mit der EU milde zu stimmen, wird von der TRT (übrigens wiederholt) eine Untersuchung des aktuellen Beitrages von Frau Avar zum Thema Schweden veranlasst.
In der Ausstrahlung wurde der Nobelspreis nicht nur als Mittel für kulturimperialistische Zwecke der USA definiert, desweiteren wurde Schweden verschiedener völkerrechtlicher Vergehen in ihrer Geschichte an den Samen (Lappen) und Zigeunern angeprangert, der Staatskapitalismus begrenze jegliche Form wirklicher Meinungsfreiheit, ausserdem müsse man in Schweden mit massiver Fremdenfeindlichkeit leben (nun - sind Schweden nicht auch 'Germanen'? Wen sollte es also daher wundern ;-)?).
Mit dem Trugbild des schönen freien friedvollen Schweden hat sich auch die SZ befasst.
Komischerweise muss bei der SZ niemand mit irgendwelchen 'Konsequenzen' rechnen....
Wo wir wieder beim Messen mit zweierlei Mass in der EU waeren - jaja, das taucht hier immer wieder auf. Die 'Bigotterie' sollte daher dringend mit in die EU - Verfassung als Artikel verankert werden!
Hintertürchen auf - Hintertürchen zu.
Allen Nicht - Juden und Nicht - Moslems eine gesegnete Wiehnacht!
Aufgrund ihrer kritischer Reflektionen über Alfred Nobel, dessen Familie bereits in der Waffenproduktion aktiv war, der versehentlich seinen Bruder bei seinen Dynamit Entwicklungen tötete sowie der Verstrickung des schwedischen Staates in einer der weltweit aktivsten Militaerindustrien und die Absurditaet, einen Friedensnoblepreis in einem Staat zu verteilen, der weltweit Waffen für Kriege produziert, kam es sogar zu diplomatischen Spannungen zwischen der Türkei und Schweden!
Noch problematischer wurde die Situation, aus welchen Grund die Ausstrahlung der Sendung Frau Avars in schwedische Breitbandkabel über die TRT und in schwedischen Regionalfernsehkanaele regelrecht verboten (boykottiert) wurde:
Die Sendung verstosse tatsaechlich auf schwedische Gesetze, die mittlerweile in der EU durch die Türkeiverhandlungen simpel als 'Artikel 301' bezeichnet werden.
Natürlich ist auch neu, das nicht nur Schweden solche 'Anti- Verunglimpfungsgesetze' hat, sondern fast jedes zweite EU - Land!!!
Um die Verhandlungen mit der EU milde zu stimmen, wird von der TRT (übrigens wiederholt) eine Untersuchung des aktuellen Beitrages von Frau Avar zum Thema Schweden veranlasst.
In der Ausstrahlung wurde der Nobelspreis nicht nur als Mittel für kulturimperialistische Zwecke der USA definiert, desweiteren wurde Schweden verschiedener völkerrechtlicher Vergehen in ihrer Geschichte an den Samen (Lappen) und Zigeunern angeprangert, der Staatskapitalismus begrenze jegliche Form wirklicher Meinungsfreiheit, ausserdem müsse man in Schweden mit massiver Fremdenfeindlichkeit leben (nun - sind Schweden nicht auch 'Germanen'? Wen sollte es also daher wundern ;-)?).
Mit dem Trugbild des schönen freien friedvollen Schweden hat sich auch die SZ befasst.
Komischerweise muss bei der SZ niemand mit irgendwelchen 'Konsequenzen' rechnen....
Wo wir wieder beim Messen mit zweierlei Mass in der EU waeren - jaja, das taucht hier immer wieder auf. Die 'Bigotterie' sollte daher dringend mit in die EU - Verfassung als Artikel verankert werden!
Hintertürchen auf - Hintertürchen zu.
Allen Nicht - Juden und Nicht - Moslems eine gesegnete Wiehnacht!
30.11.06
USA mit neuem Glaubensproblem....
Der Kongreßabgeordnete Keith Ellison soll vereidigt werden.
Und mit ihm kommt das erste glaubensbedingte Kongreß - Problem der USA: Keith Ellison ist Moslem.
Die Abgeordneten schwörten und legten bisher ihre Hand auf deren verpflichtendstes Gut - nein, nicht die Verfassung, nicht der Ehevertrag - die Bibel.
Da hat Keith Ellison kein Interesse. Es sei keineswegs bindend für ihn. Er will, wenn man das nun korrekt ablaufen lassen möchte, auf den Koran schwören.
Das brachte viele Politiker in den USA auf die Barrikaden, schliesslich sei man ja christlich geprägt und das gelte ja auch für Moslems. Das stimmt bedingt. Denn der Moslem glaubt an die von Gott gesandte Bibel (nein, die Bibel ist nicht Jesus' Werk, das war lediglich der Prophet, die Message kommt direkt vom Chef, Gott, hierzu s. auch "Matthew 19:17"), jedoch an eine Originalversion, die heute nicht existent ist, weil je nach Gusto umgeschrieben und man sich als Moslem an die Urlehre hält und allenfalls "Skeptic's Annotated Bible" als Wegbereiter für eine Korrektur der Bibel in seiner Originalform ansieht.
Wie dem auch sei. Befürworter, die die Argumentation Ellisons' nachvollziehen können, sind aber ebenfalls vorhanden.
Ob die USA nun ein niederwärtigerer Staat in den Augen Ratz-o-motos' sein wird, wenn man künftig auf die US - Verfassung abvereidigt wird, ist eigentlich nicht denkbar.
Sinnvoller und reeller wäre es jedoch, seinen Amtseid auf den Novus Ordo Seclorum oder gar auf das Siegel der USA zu leisten.
Dies hat weder mit dem Christentum und erst recht nichts mit dem Islam zu tun. Es ist vielmehr ein Revival jüdischer Kabbalistik. Und in den USA ist man gerne Areopage, Konsistor oder gar 'Oberster Rat'.
Und mit ihm kommt das erste glaubensbedingte Kongreß - Problem der USA: Keith Ellison ist Moslem.
Die Abgeordneten schwörten und legten bisher ihre Hand auf deren verpflichtendstes Gut - nein, nicht die Verfassung, nicht der Ehevertrag - die Bibel.
Da hat Keith Ellison kein Interesse. Es sei keineswegs bindend für ihn. Er will, wenn man das nun korrekt ablaufen lassen möchte, auf den Koran schwören.
Das brachte viele Politiker in den USA auf die Barrikaden, schliesslich sei man ja christlich geprägt und das gelte ja auch für Moslems. Das stimmt bedingt. Denn der Moslem glaubt an die von Gott gesandte Bibel (nein, die Bibel ist nicht Jesus' Werk, das war lediglich der Prophet, die Message kommt direkt vom Chef, Gott, hierzu s. auch "Matthew 19:17"), jedoch an eine Originalversion, die heute nicht existent ist, weil je nach Gusto umgeschrieben und man sich als Moslem an die Urlehre hält und allenfalls "Skeptic's Annotated Bible" als Wegbereiter für eine Korrektur der Bibel in seiner Originalform ansieht.
Wie dem auch sei. Befürworter, die die Argumentation Ellisons' nachvollziehen können, sind aber ebenfalls vorhanden.
Ob die USA nun ein niederwärtigerer Staat in den Augen Ratz-o-motos' sein wird, wenn man künftig auf die US - Verfassung abvereidigt wird, ist eigentlich nicht denkbar.
Sinnvoller und reeller wäre es jedoch, seinen Amtseid auf den Novus Ordo Seclorum oder gar auf das Siegel der USA zu leisten.
Dies hat weder mit dem Christentum und erst recht nichts mit dem Islam zu tun. Es ist vielmehr ein Revival jüdischer Kabbalistik. Und in den USA ist man gerne Areopage, Konsistor oder gar 'Oberster Rat'.
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